Nachrüstungen erforderlich
Ein Schlauchlager für vier Feuerwehren

Im Feuerwehrhaus in Altendorf (unser Bild) wird ein zentrales Depot für alle Schläuche der vier gemeindlichen Feuerwehren eingerichtet. Weiter muss in der Fahrzeughalle eine Absauganlage nachgerüstet werden. Bild: haa
Freizeit
Altendorf
22.04.2016
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Für vier Feuerwehren wird im Feuerwehrhaus in Altendorf ein zentrales Schlauchlager eingerichtet. Hier werden dann alle gewaschenen und druckgeprüften Schläuche deponiert. Aber auch sonst gibt es einige Neuerungen aus dem Feuerwehrwesen.

In einer gemeinsamen Besprechung der Kommandanten der vier gemeindlichen Feuerwehren zusammen mit Bürgermeister Georg Köppl und Kreisbrandrat Robert Heinfling wurden auch verschiedene Umgestaltungen besprochen. Bei der Besichtigung einiger Einrichtungen der Feuerwehren wurde festgestellt, dass auch Nachrüstungen erforderlich sind.

So wird bei der Feuerwehr Willhof der Schlauchturm gesperrt, da die Leiter und die Seilwinde nicht mehr den neuen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen. Außerdem ist der Turm an einigen Stellen reparaturbedürftig. Eine Sanierung scheidet allerdings aus Kostengründen aus. Die Schläuche werden übergangsweise zum Trocknen nach Altendorf gebracht.

In der Fahrzeughalle der Feuerwehr Altendorf muss eine Absauganlage installiert werden. Diese geht in Betrieb, sobald das Feuerwehrauto gestartet wird, so dass keine Abgase in der Halle entstehen. Der bisherige Abgasschlauch ist nicht mehr ausreichend. Die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges hält der Kreisbrandrat derzeit für noch nicht dringend erforderlich, gab Köppl bekannt.

Weiter Stützpunktwehr


Allerdings bleibt die Feuerwehr Altendorf auch zukünftig als Stützpunktfeuerwehr zwischen Nabburg und Neunburg eingestuft, um die Zehn-Minuten-Einsatzbereitschaft am Brand- oder Unfallort zu gewährleisten. Atemschutzausrüstung und Rettungsspreizer mit -schere sind daher auch weiterhin erforderlich. Zusätzlich werden in einem neuen Fahrzeug in einem eingebauten Tank bis zu 600 Liter Wasser für eventuelle Ersteinsätze mitgeführt.

Robert Heinfling wird der Feuerwehr Altendorf dessen ungeachtet, einen Vorschlag für ein Ersatzfahrzeug, das in absehbarer Zeit gezwungenermaßen erforderlich sein wird, ausarbeiten. Jedoch besteht nach wie vor das Problem, dass das Feuerwehrauto von den jüngeren Wehrmännern mit dem Führerschein der Klasse B, wegen der Gewichtsklasse nicht gefahren werden darf.

Der Kreisbrandrat wies auch darauf hin, dass künftig alle Schläuche, die bei einem Einsatz verwendet werden, nach den neuen Feuerwehrdienstvorschriften, druckgeprüft sein müssen. Für die vier Feuerwehren der Gemeinde Altendorf wird daher im Feuerwehrhaus in Altendorf ein zentrales Schlauchlager eingerichtet. Hier werden dann alle gewaschenen und druckgeprüften Schläuche deponiert. Jede auswärtige Feuerwehr hat jedoch in ihren Fahrzeugen eine komplette Beladung um für den Einsatzfall ausgerüstet zu sein.

Nach Gebrauch der Schläuche, werden diese nach Altendorf gebracht und hier gegen frische Schläuche aus dem Depot ausgetauscht. Die benützten Schläuche werden nach Schwarzenfeld gefahren, dort gewaschen und druckgeprüft. Hierüber wird auch ein Protokoll geführt.

Kauf von Bedarfsmaterial


Bei der Zusammenkunft mit den Kommandanten wurde auch der Bedarf von Ausrüstungsgegenständen und sonstigem Verbrauchs- und Verschleißmaterial angemeldet, gab der Bürgermeister weiter bekannt. Es wurden vier Firmen angeschrieben, allerdings ging nur eine Offerte ein. Der Firma Sturm aus Regen wurde der Auftrag für 6 890 Euro erteilt.
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