Adventszauber für Genießer

Die zahlreichen Besucher ließen sich gerne einfangen vom herrlichen Ambiente des Altendorfer Adventsmarktes. Bilder: Mardanow (2)
Lokales
Altendorf
03.12.2014
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In der zehnten Auflage hat der Altendorfer Adventsmarkt nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Auch ohne Schnee setzte er ein vorweihnachtliches Glanzlicht und bescherte zwei stimmungsvolle Tage zur Einstimmung auf Weihnachten.

Musikalisch lenkte am Samstagabend nach dem vom Männerchor mitgestalteten Gottesdienst die Blaskapelle "Auerbachtal" auf die Advents- und Weihnachtszeit hin. Bunte Lichterketten, glitzernde Sterne und knisternde Feuerkörbe sorgten für eine heimelige Ausstrahlung und romantischen Budenzauber im Pfarrgarten.

Viele fleißige Hände aus Vereinen und Organisationen hatten unter der Regie des Pfarrgemeinderates das herrliche Ambiente gezaubert und waren auch die Garanten dafür, dass es den zahlreichen Besuchern an nichts fehlte. Pfarrer Johann Wutz fand deshalb bei der Markteröffnung auch lobende Worte für die Organisatoren und die vielen Helfer und wünschte auch eine gute Einstimmung auf das nahende Weihnachtsfest.

Weihnachten nach Maß

"Ein "Weihnachten nach Maß" erlebten die Gäste im Bilderbuchkino: Ein roter Stoffballen macht nicht nur die Prinzessin glücklich; bis zur Maus hat jeder was gefunden, was er daraus für die lieben Verwandten schneidern kann und damit Weihnachten unvergesslich macht. Mit adventlichen Melodien startete die Blaskapelle "Edelweiß" den Marktsonntag und nahtlos ging es dann über in das Adventskonzert in der Pfarrkirche. Das Musikatelier Heigl unter Leitung von Gerlinde Heigl tauchte die Besucher mit Musikschülern aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Stücken in die Adventszeit ein.

In der Bastelwerkstatt fertigten die Kinder aus echten Lebkuchen kleine Männlein als Christbaumanhänger. Am besten kam bei ihnen aber der Nikolaus mit seinen Engerln und dem Krampus an - hatte er doch säckeweise leckere Lebkuchenherzen zum verschenken dabei. Die kaum zu beschreibende Duftkombination aus Wildpfandl, Bratwürsten, geräucherten Fischen, Waffeln, Punsch und Honigmet regte die Gäste zu entsprechendem Appetit an. Und die leckeren Kuchen beim Adventscafé des Frauenbundes hätten jeder Konditorei zur Ehre gereicht. Beim "Herbert" konnte man sich mit Reiserbesen für das ganze Jahr eindecken und bei Georg Killermann seiner allerneuestes Büchlein "Du vielleicht, i niat!" erwerben.

Über 20 Buden und Stände

An den über zwanzig weihnachtlich geschmückten Buden und Ständen kam kaum jemand vorbei, ohne den Geldbeutel zu zücken. Die reichhaltige Palette ließ auch kaum Wünsche offen: Adventskränze, Dekoartikel aus Holz, Krippen und Krippenfiguren von einheimischen Hobbykünstlern und aus dem Heiligen Land, Selbstgestricktes, Klöppelwaren, Metallstecker und Rostiges, Kerzen zu jedem Anlass, Eingemachtes, Liköre und allerlei Erzeugnisse aus Wachs und Honig, Schmuck und Schlüsselanhänger aus Loombändern - die Aufzählung ließe sich noch lange weiterführen.
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