Anfang eines neuen Wegs

Dekan Michael Hoch (links) feierte mit den Mädchen und Jungen Erstkommunion. Bild: kö
Lokales
Altendorf
24.04.2015
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"Der heutige Tag soll der Anfang eines neuen Weges sein", gab Dekan Michael Hoch den drei Buben und vier Mädchen mit, die Erstkommunion feierten.

Für Jonas, Jonathan, Falk, Alicia, Sina, Eva und Christina, aber auch für Eltern, Angehörige und die gesamte Pfarrgemeinde war es bei herrlichem Sonnenschein ein festlicher Tag, als sie zum feierlichen Orgelspiel in die Pfarrkirche einzogen.

"Jesus ist euch in der Hostie ganz nah, wenn ihr heute das erste Mal den Leib des Herrn empfangen dürft", sagte Dekan Hoch zu den Erstkommunikanten. Er appellierte an die Gottesdienstbesucher, die Erstkommunion zum Anlass zu nehmen, selber über ihr christliches Leben nachzudenken und auch selber immer wieder an den Altar zu treten. Mit dem Eingangslied "Wer teilt gewinnt" erinnerte die Gruppe "Nur Mut" musikalisch an die wunderbare Brotvermehrung, von der auch das Evangelium berichtete und an die auch Dekan Hoch in seiner Predigt anknüpfte. Die Menschen seien Jesus begeistert gefolgt, sie seien hungrig gewesen nach seinen Worten und wollten satt werden, nicht nur vom Brot. Die Erstkommunikanten hatten sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, nach was die Menschen hungrig gewesen seien und trugen ihre Ideen vor: hungrig nach einem guten Wort, das tröstet, das Frieden bringt, das Sünden vergibt und sie im Herzen stärkt.

Nicht nur Worte

Jesus schenke aber nicht nur Worte, die gut tun; er schenke seinen Leib, das Brot des Lebens. Dekan Hoch wünschte sich, dass aus den Erstkommunikanten Christen werden, die aus dem Brot des Lebens leben. Die Kinder sprachen die Kyrie-rufe, gemeinsam mit Eltern die Fürbitten und erneuerten das Taufversprechen. Zum Vaterunser durften sie sich um den Altar versammeln, wo ihnen der Geistliche auch erstmals die Kommunion spendete.

Abschließend segnete er die Andachtsgegenstände, die "nicht nur Dekoration sein sollen". Mit der Dankandacht am Nachmittag, gestaltet vom Pfarrgemeinderat, ging ein Tag zu Ende, der wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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