Beeindruckende Feierstunde zum Volkstrauertag - "Die richtigen Lehren ziehen"
Auftrag und Vermächtnis

Die Gedenkstätten der Kriegsopfer bezeichnete Bürgermeister Georg Köppl in seiner Ansprache als Vermächtnis, aus dem Geschehenen die richtigen Lehren zu ziehen. Bild: haa
Lokales
Altendorf
18.11.2015
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"Sind wir wirklich, wenn wir der Kriegstoten des 20. Jahrhunderts gedenken, in einer weit zurückliegenden Vergangenheit?", fragte Bürgermeister Georg Köppl bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag Er erinnerte, dass seit 1945 in über 200 Kriegen und Bürgerkriegen weitere Millionen von Toten zu beklagen sind und täglich werden es mehr.

Die Schreckensbilder in den Nachrichten wie beispielsweise ganz aktuell aus Frankreich machten rasch deutlich, dass die Welt auch heute nicht vom Frieden regiert wird und Menschen nach wie vor unter Terror, Krieg, Hunger und Verfolgung leiden. "Unsere Gedanken sind auch bei den Menschen im Irak und in Syrien, im Nahen Osten und in der Ukraine", so der Bürgermeister.

Gedenkstätten der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt seien Auftrag und Vermächtnis - das Vermächtnis, aus dem Geschehenen die richtigen Lehren zu ziehen. "Das friedliche Miteinander ist für unsere Kinder und Enkel zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch es wird nicht so bleiben, wenn wir unseren Kindern und Enkeln kein geschichtliches Bewußtsein mitgeben", appellierte der Bürgermeister! Pfarrer Wutz verlas nach dem Gottesdienst am Ehrenmal die Namen der Gefallenen und Vermissten und sprach Gebete und Fürbitten.

Der Gottesdienst und die Gedenkfeier wurden von der Blaskapelle "Auerbachtal" im Beisein zahlreicher Vereinsabordnungen umrahmt. Nach der Kranzniederlegung dankte der Bürgermeister allen großzügigen Spendern und den Sammlern der Soldaten- und Kriegerkameradschaft für die Kriegsgräberfürsorge; das Ergebnis von 1 416 Euro ist das bisher beste.
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