Beschwerden am Radlweg und Spielplatz häufen sich
Ärger mit Hundekot

Lokales
Altendorf
12.11.2015
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In jüngster Zeit häufen sich wieder die Beschwerden über Hundekot. Vor allem am und entlang des Radwegs und sogar am Spielplatzgelände im Baugebiet Markfelder nehmen die stinkenden Tretminen überhand. Die Gemeinde appelliert deshalb an alle verantwortungsbewussten Hundehalter, mehr darauf zu achten, wo ihr Hund "sein Geschäft" verrichtet und wird zugleich verstärkt ihr Augenmerk auf unvernünftige Gassigeher richten.

"Stellen Sie sich vor, Sie mähen eine Grünfläche und ständig wirbelt Ihnen vom Rasenmäher oder Rasentrimmer erfasster Hundekot um den Körper", heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Altendorf. So geht es leider auch vielen Anliegern gemeindlicher Grünstreifen, die diese in Eigenregie sauber halten und ordentlich mähen. Auch der gemeindliche Bauhof sei nicht vor solchen unangenehmen Tretminen verschont.

Die Gemeinde weist darauf hin, dass nach der Verordnung über die Reinhaltung von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen der Hundehalter verpflichtet ist, sofort die Häufchen seines Hundes ordentlich zu entsorgen. Verantwortungsvolle Hundebesitzer haben immer entsprechende Tütchen beim Gassigehen dabei und entsorgen diese nachher ordentlich in der heimischen Restmülltonne.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Verstöße mit Bußgeld geahndet und die Entsorgung der Häufchen dem Hundebesitzer in Rechnung gestellt werden können, wenn der Verstoß bei der Gemeinde gemeldet wird. Auch das Gassigehen auf landwirtschaftlichen Flächen, insbesondere Wiesen, verlangt entsprechendes Verantwortungsgefühl.

Nach naturschutzrechtlichen Bestimmungen kann ebenfalls mit Bußgeld belegt werden, wer seinen Hund auf Flächen lässt, wo zu erwarten ist, dass der Hundekot als Gras, Heu oder Silage in den Nahrungskreislauf gelangen kann. Insbesondere besteht erhöhte Trichinen-Gefahr durch Hundekot. Auch hier wird um Beachtung gebeten.
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