Blumen als Lächeln der Natur

Für die erfolgreiche Teilnahme am Blumenwettbewerb wurden (mit Blumen vorne von links) die Familien Kozlowski, Fischer und Zitzmann ausgezeichnet. Dazu gratulierten (von links) Wolfgang Grosser, Maria Lottner und (Zweiter von rechts) Bürgermeister Georg Köppl. Über einen Baumscheck freute sich Michael Zapf (Dritter von links). Bild: haa
Lokales
Altendorf
02.05.2015
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"Blumen sind das Lächeln der Natur, es geht auch ohne sie, aber nicht so gut", wusste schon der große Komponist Max Reger. Sie sind auch eine ansprechende Visitenkarte und eine Bereicherung nicht nur für die Grundstücksbesitzer.

Dass schöne Gärten ein Aushängeschild für den gesamten Ort sind, findet auch der Obst- und Gartenbauverein. Deshalb war es ihm ein Anliegen, bei der Frühlingsversammlung die erfolgreichen Teilnehmer des Kreiswettbewerbs besonders auszuzeichnen. Darüber hinaus bildeten die Rechenschaftsberichte und ein Vortrag von Kreisfachberater Wolfgang Grosser über Heilkräuter in Haus und Garten die Schwerpunkte des Abends.

Verleih ohne Probleme

Maria Lottner, die zusammen mit Marianne Kozlowski den Verein quasi in einer "Doppelspitze" führt, war erfreut über das große Interesse: 28 der insgesamt 67 Mitglieder waren zur Versammlung ins Gasthaus Schiesl gekommen. Schriftführerin Maria Meyer erinnerte an die zurückliegenden Aktivitäten, von den Arbeitseinsätzen am Friedhof über die Pflege des Christusgartens bis hin zu Vorträgen und zum Gartenpflegerkurs.

Dass das Verleihen des Häckslers und des Rasenlüfters doch einige Euro in die Vereinskasse spült, wurde aus dem Kassenbericht von Petra Scharf deutlich. Das Verleihen laufe problemlos, berichtete Maschinist Hans Köppl. Für den Häcksler wurden neue Messer angeschafft; für den Lüfter werden diese heuer fällig. "Wir sind kein großer Verein und auch nicht in der Überzahl aktiv, haben aber einen starken Kern", stellte Maria Lottner fest. Ihr war es ein Anliegen, dem gesamten Vorstandsteam, allen Mitgliedern und Freiwilligen sowie der Gemeinde und dem Kreisfachberater für die Unterstützung und das gute Miteinander zu danken.

"Schöne Gärten erfreuen das Auge, sind ein Rückzugsort und als ansprechende Visitenkarte eine Bereicherung für alle": damit leitete Maria Lottner zur Auszeichnung der drei erfolgreichen Anwesen bei der "Blumenolympiade" über (siehe Info-kasten). Kreisfachberater Wolfgang Grosser zeigte dazu Aufnahmen von der Ortsbegehung mit der Jury und der prämierten Anwesen. Bürgermeister Georg Köppl dankte den Verantwortlichen, dass sie den Verein weiter aufrecht erhalten und den Mitgliedern und Freiwilligen für ihren Einsatz bei der Pflege von Friedhof und öffentlichen Anlagen.

Dass für und gegen fast alles ein Kraut gewachsen ist, zeigte Kreisfachberater Wolfgang Grosser in seinem Lichtbildervortrag auf. Er spannte den Bogen von Heil- und Gewürzkräutern über Biokräuter bis hin zu Küchenkräutern. Kräuterauszüge werden beispielsweise für Tees und Schnäpse verwendet, wobei früher die Kräuter mehr in der Heilkunde als zum Würzen verwendet wurden. "Die meisten Kräuter werden gar nicht verwendet, obwohl sie fast jeder im Garten hat oder sie als Wildkräuter in der Natur vielfach vorkommen", bedauerte Grosser.

Wissen weitergeben

Ihre Wirkungen reichten von entspannend und schmerzstillend über verdauungsfördernd bis hin zu blutungsstillend. Er appellierte, sich wieder mehr auf diese natürlichen Dinge zu konzentrieren und das Wissen darum auch an Kinder und Enkel weiter zu geben. Grosser schränkte aber auch ein, dass Heilkräuter zwar vorbeugen, lindern und unterstützen, aber zuweilen auch die Medizin nicht ersetzen können.
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