Fahren statt holpern

Die Verbindungsstraße von Dürnersdorf nach Enzelsberg ist in einem sehr schlechten Zustand. Eine Sanierung wäre kein Luxus mehr. Bild: haa
Lokales
Altendorf
07.11.2015
4
0

Das Netz der Ortsverbindungsstraßen der Gemeinde ist über 20 Kilometer lang. In den vergangenen Jahren wurden viele saniert und ausgebaut, aber es gibt immer noch einige Schlaglochpisten.

Auf der "Warteliste" steht besonders noch die Gemeindestraße von Trossau nach Dürnersdorf. Die Fahrbahn wurde vor gut 20 Jahren durch schwer beladene Baulastwagen mit Spurrinnen deformiert, da der Unterbau für die starken Belastungen nicht ausgelegt war. Seit einigen Jahren treten hier vermehrt Frostaufbrüche auf. Stellenweise wurden die Schäden zwar schon behoben, doch ist das keine Dauerlösung. Mit einer Oberbauverstärkung könnte die Straße noch "gerettet" werden.

Wenig Verkehr

Aktuell kommt allerdings nun die Straße von Dürnersdorf nach Enzelsberg hinzu, die seit geraumer Zeit in einem schlechten Zustand ist. Die Gemeinde hat bereits 2006 eine Sanierung beabsichtigt. Das Ingenieurbüro Weiß wurde daraufhin mit den Vorplanungen beauftragt und hat auch Bodenuntersuchungen gemacht. Aufgrund der geringen Verkehrsfrequenz wurde die Instandsetzung auf Eis gelegt, wurden stärker befahrene Straßen vorgezogen.

Bürgermeister Georg Köppl informierte den Gemeinderat bei der letzten Sitzung, dass sich der Zustand der Straße nun weiter verschlechtert habe. Nach Besichtigung mit der Polizei wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung besprochen. Eine entsprechende Beschilderung erfolgt noch. Die Straße ist 1300 Meter lang, wobei der Anteil der Gemeinde Altendorf 700 Meter beträgt. Der Nachbargemeinde Niedermurach gehören 600 Meter.

Förderung abklären

Die beiden Gemeinden kamen überein, erst einmal eine Entwurfsplanung erstellen zu lassen. Das Ingenieurbüro wird dabei ermitteln, wo eine Erneuerung erforderlich ist und welche Straßenstücke mit einer Oberbauverstärkung versehen werden können. Nach Vorlage der Kostenrechnung wird noch die Förderung abgeklärt. Sollten die beiden Gemeinden einem Ausbau zustimmen, ist wegen der Bereitstellung der Fördermittel, jedoch nicht vor 2017 mit der Umsetzung zu rechnen. Die Kosten werden anteilmäßig auf die beiden Gemeinden umgelegt. Im Zug dieser Maßnahme ist auch geplant, die marode Zufahrt zu den Anwesen Eigner und Eckl zu sanieren.

Am gemeindlichen Kanalnetz sind regelmäßig Wartungs- und Reparaturarbeiten notwendig. Vor Betreten der Kanalschächte ist aus Sicherheitsgründen festzustellen, ob sich in den Kanalleitungen gesundheitsschädliche Gase befinden. Hierzu ist ein Gaswarngerät erforderlich. Das Multi-Gasmessgerät mit Absturzsicherungsgurt für den Dreibock kostet 2882 Euro. Der Gemeinderat stimmte dem Ankauf zu. Bei dem 2005 für die Schule beschafften Kopiergerät ist die Heizeinheit defekt. Eine Reparatur ist nicht mehr wirtschaftlich. Es wird daher ein neues Gerät geleast.

Für die Markfeldersiedlung lag erneut ein Baugesuch vor. Verena und Philipp Mardanow beabsichtigen ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage zu bauen. Claudia und Reinhard Schießl wollen in der Nordsiedlung einen Freisitz an das Wohnhaus anbauen. Beiden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.