Fit für neue Funktechnik

Wegen der Umstellung auf den digitalen Funkbetrieb muss auch die bestehende Funkanlage im Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Altendorf gegen ein Gerät der neuen Version ausgetauscht werden. Bild: haa
Lokales
Altendorf
20.04.2015
8
0

Mit der Einführung des Digitalfunks müssen auch die vier Feuerwehren der Gemeinde auf die neuen Funkgeräte umgerüstet werden. Die Gesamtkosten für die elf Handfunkgeräte und das Einbaugerät für das Löschfahrzeug der Feuerwehr Altendorf belaufen sich auf 9000 Euro. Es gibt aber einen Zuschuss.

Die neuen Funkgeräte, die über eine Sammelbestellung des Landkreises bezogen wurden, sind bereits seit geraumer Zeit ausgeliefert. Sie wurden beim Landratsamt sowie bei der Leitstelle in Amberg für das digitale Behördenfunknetz erfasst und programmiert, gab Bürgermeister Georg Köppl bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt.

Für die vier gemeindlichen Feuerwehren wurden insgesamt elf Handfunkgeräte bestellt, die zusammen 6600 Euro kosten. Zusätzlich ist für das Löschfahrzeug der Feuerwehr Altendorf ein spezielles Funkgerät erforderlich, das mit dem Einbau auf etwa 2400 Euro kommt.

Vier Angebote

Für den fachgerechten Einbau des Funkgerätes wurden von der Verwaltung Angebote von vier autorisierten Fachfirmen eingeholt. Der günstigste Anbieter ist die Firma Spiller aus Vohenstrauß, die auch den Auftrag erhält. Der Termin für die Umrüstung wird mit der Firma gesondert vereinbart. Der Einbau des Funkgerätes wird allerdings nicht staatlich gefördert. Die Kosten muss die Gemeinde komplett übernehmen, gab Köppl zu verstehen.

Die Gesamtkosten für die Umrüstung auf die digitale Ausstattung der Feuerwehr schlagen deshalb mit 9000 Euro zu Buche. Hierfür wird allerdings ein einmaliger Festkostenzuschuss von 6200 Euro gewährt. Eine spätere Ersatzbeschaffung von Funkgeräten ist jedoch nicht mehr förderfähig. Die Gemeinde wird sich auch diesmal wieder an der neuen Bündelausschreibung für die Strombeschaffung von 2017 bis 2019 beteiligen. Den Wettbewerb unter den Bietern nutzt die Firma Kubus aus Schwerin, um möglichst niedrige Preise für die Kommunen zu erzielen. Dies gelang schon erstmals in der noch laufenden Bezugsperiode. Wenngleich die Ausschreibung der Gemeinde etwa 1000 Euro kostet, lohne sich dies auf jeden Fall, rechnete Köppl vor.

Bei den zwei Dorflinden in Schirmdorf ist dringend eine Kronenpflege erforderlich. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten an die Firma Lautenschlager zum Angebotspreis von 750 Euro. Es wird vor allem das Totholz entfernt, und die beiden Bäume werden nach dem Lichtraumprofil zugeschnitten.

Der Bürgermeister informierte das Gremium, dass durch die Erneuerung der Brücke an der Staatsstraße 2159 bei Oberkonhof auch bestehende Wirtschaftswege wieder angebunden werden müssen. Hierzu ist es erforderlich, dass ein Weg auf einer Länge von etwa 80 Metern auf dem Freundschaftsradweg verlegt werden muss. Auf dieser Länge wird der Weg durch das Straßenbauamt auf drei Meter ausgebaut und asphaltiert. Der Gemeinderat stimmte der Maßnahme zu.

Bauantrag befürwortet

Gemeinsam mit vier benachbarten Gemeinden wurde ein Schwimmschlammsauger für 5100 Euro gekauft. Der Anteil der Gemeinde beläuft sich auf 1277 Euro. Das Gerät wird benötigt, um von den Klärteichen den Oberflächenschlamm und die Wasserlinsen abzusaugen. Der Rat erteilte im Anschluss dem Baugesuch von Markus Ruider aus Altendorf auf Vergrößerung des bestehenden Balkons und Überdachung das gemeindliche Einvernehmen.

Dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Gemeinderatsmitglied Andreas Lottner wurde eine Gedenkminute gewidmet. Bürgermeister Köppl würdigte die Leistungen des Verstorbenen, der über 18 Jahre dem Gremium angehörte. Für seine Verdienste wurde er auch mit der kommunalen Dankurkunde ausgezeichnet.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.