Für die Sicherheit der Kinder

Beim Kindergarten werden die Außenanlagen neu gestaltet. Bürgermeister Georg Köppl (Mitte) informierte den Gemeinderat über den Stand der Bauarbeiten. Bild: haa
Lokales
Altendorf
30.08.2015
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Die Außenanlagen des Kindergartens St. Andreas werden derzeit umgestaltet. Die Änderungen auf dem Freigelände wurden teilweise auch von der Behörde gefordert, um die Bedingungen für die altersgemischte Gruppe zu erfüllen und die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.

In den vergangenen Jahren erfolgten bereits im Innenbereich verschiedene Umgestaltungen, um auch Kinder unter drei Jahren aufnehmen zu können. Ab dem neuen Kindergartenjahr ist jetzt auch die Betreuung von Kindern ab einem Jahr möglich. Allerdings sind aus Sicherheitsgründen im Außenbereich aufwendige Umgestaltungen erforderlich.

Bürgermeister Georg Köppl lud den Gemeinderat vor der Sitzung zu einer Besichtigung auf die Baustelle ein. Er erläuterte hier die verschiedenen Umbauarbeiten. So wurde das Freigelände zum Schulhaus hin um einige Meter erweitert. Auf dem Platz unter den Bäumen wird ein Parcours für die Bobby-Cars der Kinder angelegt. Um größtmögliche Sicherheit zu bieten, wird der gesamte Bereich von der Straße bis zum oberen Haupteingang komplett eingezäunt, damit die Kinder nicht auf die Straße gelangen können.

Barrierefreier Ausgang

Der bisherige Haupteingang mit dem Natursteinpflaster wurde geschlossen und rückgebaut. Der neue Eingang mit Betonpflaster ist jetzt außerhalb des Spielbereiches angelegt. Für die Kinder, die im Untergeschoss ihre Räume haben, war ein barrierefreier Ausgang erforderlich, gab der Bürgermeister zu verstehen. Die bestehende Treppe, die bisher als Notausgang diente, wurde abgebaut, da sie für die kleinen Kinder nicht mehr zugelassen ist. Gleichzeitig wurde hier noch eine Einstellmöglichkeit für die Spielgeräte und andere Gegenstände geschaffen, die zudem überdacht wird. Im vorderen Bereich sind weitere Geländeanpassungen notwendig. Hier werden auch die beiden Rutschbahnen aufgebaut. In Ergänzung dürfen sich die Kinder über einen neuen und geräumigen Sandspielplatz freuen. Gründlich saniert wurde ferner die Begrenzungsmauer an der hinteren Seite des Grundstücks.

Der im Mai in der Verwaltung ausgearbeitete Kostenvoranschlag für die gesamten Arbeiten beläuft sich auf 82 000 Euro. Der Gemeinderat war damals schon etwas von der Höhe der ermittelten Kosten überrascht. Bei dieser Sitzung wurde nach eingehender Beratung die Grundsatzentscheidung getroffen, dass heuer Maßnahmen für 25 000 Euro ausgeführt werden. Die weiteren vorgesehenen Arbeiten und Anschaffungen sollen in den folgenden Jahren erfolgen, soweit dies die Haushaltslage ermöglicht.

Heuer 30 000 Euro

Der Bürgermeister informierte das Gremium dann über die momentane Kostensituation für die Umgestaltung des Freigeländes. Für die Erdbewegung, Pflastern, Zaun mit Pfosten und Toren sowie Gerätehaus und anderen Materialien und Arbeiten werden heuer etwa 30 000 Euro anfallen. Das sind zwar 5000 Euro mehr als vorgesehen, aber die baulichen Zusammenhänge machten dies erforderlich, verdeutlichte Köppl. Er dankte in diesem Zusammenhang den freiwilligen Helfern durch deren Eigenleistungen die Kosten gesenkt werden. Leider seien es immer die Gleichen, die auf der Baustelle sind, obwohl so manche andere bestimmt auch Zeit hätten, stellte er fest.

Erforderlich wäre auch ein neuer Außenanstrich für das Gebäude. Vor allem der Westgiebel weist mehrere Flecken und Streifen auf, wurde bei der Besichtigung festgestellt. "Doch das ist heuer nicht mehr drin" befand der Gemeinderat.
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