Gerüstet für die Kleinsten

Der Gemeinderat traf sich vor der Sitzung beim Kindergarten zu einer Besichtigung, um über die verschiedenen Vorschläge des Elternbeirates vor Ort zu beraten. Bild: haa
Lokales
Altendorf
16.04.2015
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Durch die Einführung der altersgemischten Gruppe wurde der Kindergarten St. Andreas in den vergangenen Jahren im Innenbereich umgestaltet. Jetzt ist das Freigelände an der Reihe. Dafür gibt es schon Vorschläge des Elternbeirates.

Seit Herbst vergangenen Jahres können - bedingt durch die Umgestaltungen und Neuerungen in einigen Räumen - auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden. Ab September ist als zusätzliches Angebot auch die Betreuung von Kindern ab einem Jahr möglich. Allerdings müssen hier aus Sicherheitsgründen noch einige Änderungen im Außenbereich erfolgen. Der Elternbeirat hat dies zum Anlass genommen und gestalterische Umbildungen auf dem Gelände rund um den Kindergarten vorgeschlagen. Auf einer vorgefertigten Skizze, die bei der Gemeinde eingereicht wurde, sind die Anliegen der Eltern bereits zeichnerisch dargestellt.

Nicht alle Wünsche möglich

Der Gemeinderat hat den Antrag des Elternbeirates bereits behandelt. Das Gremium traf sich deshalb vor der Sitzung auf dem Freigelände beim Kindergarten zu einer Besichtigung. Über die verschiedenen Vorschläge diskutierten die Ratsmitglieder ausführlich. Dabei kristallisierte sich heraus, dass voraussichtlich nicht alle aufgezeigten Wünsche - zum einen aus Kostengründen und zum anderen auch aus baulicher Sicht - erfüllt werden können. Die vorgesehene Bahn für Bobbycars muss näher zum Aufgang gerückt werden, damit mehr Platz am Schulhaus verbleibt. Auf der Rückseite des Gebäudes sind einige Veränderungen im Gelände vorgesehen. Die Errichtung eines Baumhauses und die Anlage eines Kletternetzes sowie verschiedene andere Anregungen wurden vom Gremium befürwortet

Hingegen konnte sich der Gemeinderat nicht mit der Schaffung eines Hang-Geländes anfreunden. Vor allem muss die aus Pflanzsteinen aufgesetzte Stützmauer bestehen bleiben, da ansonsten das Gelände zu stark abfällt und das Oberflächenwasser auf das Mauerwerk zuläuft. Außerdem müssten dann auch die beiden Sandspielplätze aufgelöst werden. Hier vertraten die Räte die Meinung, dass auf den vorhandenen, ebenen Terrassen bessere Spielmöglichkeiten gegeben sind, als auf einer abfallenden Böschung.

Kosten abwarten

Für das Untergeschoss muss aus Sicherheitsgründen noch ein barrierefreier Notausgang geschaffen werden. Die bestehende Treppe, die früher schon einmal als Notausgang angelegt wurde, ist vor allem für die kleinen Kinder nicht mehr zugelassen. Schließlich befand der Gemeinderat, dass das Gebäude auch einen neuen Außenanstrich bekommen sollte. Vor allem der Westgiebel weist starke Verfärbungen auf. Nach Möglichkeit sollten die Arbeiten in der Ferienzeit ausgeführt werden. Die Gemeinde wird nun mit dem Architekten Johannes Schießl von der Verwaltung das Gelände nochmals besichtigen und über die Vorschläge diskutieren. Er wird dann einen Kostenvoranschlag ausarbeiten und dem Gemeinderat nochmals zur Beratung vorlegen.
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