Größtes Geschenk vom Herrgott

Politiker wie Personal aus Verwaltung, Schule und Kindergarten kamen am Sonntagmittag ins Gasthaus Schiesl nach Altendorf, um Bürgermeister Georg Köppl (Fünfter von links) zum 60. Geburtstag zu gratulieren und ihm Geschenke zu überreichen. Bild: Götz
Lokales
Altendorf
28.09.2014
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Georg Köppl feierte am Sonntag den 60. Geburtstag. Der Altendorfer Bürgermeister durfte dazu überaus viele Glückwünsche entgegen nehmen. Er hatte an diesem Tag etwas gemeinsam mit Edmund Stoiber und Emilia Müller.

Die Kirchenglocken schlugen gerade zwölf Uhr, als Georg Köppl das Mikrofon zur Hand nahm und über 100 Gäste im Gasthaus Schiesl willkommen hieß. Die Vertreter aus Politik, Vereinen und kirchlichen Organisationen waren genauso gekommen wie das Rathaus-Personal, Lehrerinnen und Erzieherinnen, um ihm zu gratulieren.

"60 Jahre alt zu werden, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk", schickte er voraus und dankte dafür, "dass der Herrgott 60 Jahre lang ja gesagt hat" zu ihm. Deswegen bedeutete ihm auch der Dankgottesdienst sehr viel, den Pfarrer Johann Wutz vorher in der Kirche St. Andreas zelebriert hatte. Köppl gab ganz offen zu: Dass der örtliche Männerchor die "Waidlermesse" singt, war insgeheim sein großer Wunsch, "aber das hätte ich mir nicht sagen trauen". Den Sängern galt sein Dank ebenso wie den Böllerschützen der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, die nach der Messe salutierten.

Georg Köppl freute sich darüber, dass zusätzlich zu seiner großen Familie auch ein so großer Kreis an Menschen gekommen war, die alle mit ihm zusammen daran arbeiten, die Heimat lebens- und liebenswert zu gestalten. Dass er dabei selber eine markante Rolle spielt, kam bei den Glückwunschreden klar zum Ausdruck.

Effektive und souveräne Art

MdL Alexander Flierl dankte Georg Köppl für seinen Einsatz über die Gemeinde hinaus. Nicht nur in der LAG-Leerstandsoffensive ergreife er immer wieder die Initiative und trete als Fürsprecher für die Heimat und den ländlichen Raum auf. Dabei bringe er gute Entscheidungen nicht mit Gepolter auf den Weg, sondern mit dem richtigen Ton, was ihn besonders auszeichne.

Landrat Thomas Ebeling knüpfte an eine Präsentation an, in der Georg Köppls Frau Ida und die Kinder nach dem gemeinsamen Essen Stationen aus dem Leben gezeigt hatten. Der Jubilar mache auf allen Bildern einen glücklichen und zufriedenen Eindruck. Er selbst habe Georg Köppl als einen Bürgermeister kennengelernt, der für seine Kommune brennt.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist es, die in der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg geschätzt wird. Das brachte der stellvertretende VG-Vorsitzende Johann Wilhelm für die politische Seite genauso zum Ausdruck wie Roswitha Heininger im Namen des Personals. An der Feier nahmen auch weitere Bürgermeister-Kollegen aus dem Landkreis sowie der Altendorfer Altbürgermeister Georg Killermann teil.

"Es ist immer schön, mit ihm zusammenzuarbeiten", bescheinigte zweiter Bürgermeister Markus Schiesl dem frisch gebackenen Sechziger. Im Gemeinderat falle es leicht, Entscheidungen zu treffen, weil Georg Köppl stets alles super vorbereite. Wie schon seine Vorredner, überreichte er ein Präsent: Im Wissen, dass sich Georg Köppl im Glauben fest verwurzelt fühlt, schenkte ihm die Gemeinde eine Statue des Heiligen Georg. Siegrid Scholz, Katrin Obendorfer, Angelika Wilhelm und Gerlinde Beer - die Damen aus Schule und Kindergarten - überbrachten ihre guten Wünsche in musikalischer Form.

Feuriger Auftakt

Am Vorabend hatte Georg Köppl bereits mit seiner Familie und den Kollegen aus der NT-Redaktion in seinen Geburtstag hinein gefeiert. Dazu spielte die Oberviechtacher Stadtkapelle mehr als ein Ständchen, trat der "Zauberer vom Hexenberg" auf, und brannte um Mitternacht auf der Schwarzachbrücke ein Feuerwerk ab, das nach Meinung von augenzwinkernden Beobachtern beinahe geeignet gewesen wäre, dem Schönseer Seefest "Konkurrenz" zu machen.

Mit seinem Geburtstag am 28. September befindet sich Georg Köppl in prominenter Gesellschaft. Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber wurde gestern 73, Bayerns Sozialministerin Emilia Müller 63.
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