Kinder sind der Gemeinde Altendorf viel Geld wert - Investition in die Zukunft
Nahwärmeversorgung kommt

Aufgrund der leicht gebesserten Finanzlage der Gemeinde waren Bürgermeister Georg Köppl (links) und Kämmerer Fritz Lobinger mit dem Haushalt für 2014 zufrieden, was man ihren Mienen ansah. Bild: haa
Lokales
Altendorf
31.10.2014
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Bürgermeister Georg Köppl war bei der Vorstellung des Etats (wir berichteten) erfreut, dass sich die Haushaltslage gegenüber dem Vorjahr durch die höheren Einnahmen entspannt hat. Verantwortlich für diese Schwankungen sind seinen Worten nach die gesetzlichen Vorschriften zu Mittelzu- und -abflüsse, auf die die Kommune keinen Einfluss hat. Selbst wenn die Gemeinde die Steuerhebesätze anheben würde, hätte dies nur geringe Auswirkungen auf die Finanzlage. Solange der Staat die Kommunen nicht mit besseren Finanzmitteln ausstatte, seien auch weiterhin nur geringe Gestaltungsspielräume gegeben, resümierte Köppl.

Für Kinder viel getan

Dennoch hat Altendorf vor allem viel für die Kinder investiert. Sie sind die zukünftige Generation, deshalb werden gerne für den laufenden Unterhalt und die zeitgemäße Ausstattung des Kindergartens und der Grundschule beachtliche Aufwendungen erbracht. Darüber hinaus übernimmt die Gemeinde den ungedeckten Bedarf für den Kindergarten, der heuer bei etwa 80 000 Euro liegt. Die Umlage an den Schulverband Neunburg beträgt 48 000 Euro. "Das sind uns die Kinder auf jeden Fall wert", hob Köppl hervor.

"Aber schon jetzt werfen einige anstehende Projekte ihre Schatten voraus", stellte der Bürgermeister fest. Der Kernpunkt im nächsten Jahr wird der Ausbau des Breitbandnetzes sein. Die Erschließung des Gemeindegebietes mit dem schnellen Internet, für das derzeit die Markterkundung läuft, ist mit 933 000 Euro veranschlagt. Nach den neuen Förderrichtlinien wurde die Gemeinde Altendorf mit einem Fördersatz von 90 Prozent bedacht.

An der Nahwärmeversorgung in Altendorf besteht mittlerweile rege Nachfrage. Nach der jüngsten Umfrageaktion sind genügend Hausbesitzer an einem Anschluss interessiert, so dass die Anlage wirtschaftlich betrieben werden könne. Ein entsprechender Wärmeliefervertrag mit detaillierten Angaben wird derzeit ausgearbeitet und in einer Versammlung öffentlich vorgestellt.

Für die Umgestaltung der Ortsmitte ist vorgesehen, im nächsten Jahr die planerischen Voraussetzungen für die Freiflächengestaltung zu schaffen. Außerdem muss die Schwarzachbrücke in Willhof saniert werden, um der Sicherungspflicht nachzukommen. Weitere größere Maßnahmen könnten aber nicht mehr durchgeführt werden.

Angesprochen wurde auch noch der Ausbau der Gemeindestraße von Trossau nach Dürnersdorf. Doch dieses Großprojekt wird aus finanziellen Gründen wohl noch einige Jahre warten müssen.

Nach eingehender Beratung bewilligte der Gemeinderat den Etat für 2014 ohne Einwände.
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