Männerchor verabschiedet Gründerin Thekla Ippisch
Wo man singt

Mit Blumen und einer Spende für ein Waisenhaus in Bethlehem verabschiedeten (von rechts) Franz Schmidl, Reinhold Dirschwigl und Georg Killermann die Gründerin und langjährige Leiterin des Männerchors, Thekla Ippisch. Bild: Köppl
Lokales
Altendorf
02.04.2015
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Ohne sie hätte es den Altendorfer Männerchor nicht gegeben: Thekla Ippisch hat ihn vor rund zehn Jahren aus der Taufe gehoben und auch zehn Jahre "dirigiert" und geleitet. Nun war die Zeit gekommen, um Frau Ippisch in den "Ruhestand" zu verabschieden.

Für Franz Schmidl als Sprecher des Männerchors und Georg Killermann und Reinhold Dirschwigl, die seit Anfang an dabei sind, war es eine Herzensangelegenheit, Frau Ippisch für dieses Engagement zu danken. Dabei wurden auch viele Erinnerungen wach - dass es durch die Jahre hindurch immer ein Kommen und Gehen bei den Sängern gab und aller Anfang bekanntlich nicht leicht war.

Schmunzelnd musste Thekla Ippisch auch bekennen, dass es nicht immer einfach war, "ihre" Männer zusammenzuhalten. "Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen will", sagte sie bei der Verabschiedung und plauderte gerne aus dem Nähkästchen.

Auftritte gab es hauptsächlich bei den Gottesdiensten zu den kirchlichen Hochfesten, aber auch beim Neujahrssingen, bei Geburtstagen und Beerdigungen. Über den wohlgemeinten Dank hinaus warteten bei der Verabschiedung auch noch einige Überraschungen auf Frau Ippisch. Aus Spenden hatten sich 150 Euro angesammelt, die Franz Schmidl namens des Männerchors überreichte und die Thekla Ippisch an ein Waisenhaus in Bethlehem weitergibt, mit dem sie schon lange Jahre in Verbindung steht.

Altbürgermeister Georg Killermann überreichte eine Chronik mit allen Auftritten und Aktivitäten des Männerchors. Und beim abschließenden Glaserl Wein kamen natürlich noch viele weitere Episoden aufs Tablett.
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