Neuwahlen bei der Jagdgenossenschaft - Jagdpacht wird 2016 wieder ausbezahlt
Feldwege instand gesetzt

An der Spitze der Jagdgenossenschaft steht weiterhin Johann Braun (Zweiter von links), im Bild mit dem weiteren Vorstandsteam (von links) Josef Fischer, Siegfried Danner, Siegfried Frey, Manfred Schmidt, Hermann Haas und Bürgermeister Georg Köppl. Bild: tja
Lokales
Altendorf
07.04.2015
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Der zweijährige Turnus zur Ausbezahlung des Jagdpachts wird beibehalten. Das beschloss die Jagdgenossenschaft in ihrer Jahreshauptversammlung, bei der auch das Vorstandsgremium für die nächsten fünf Jahre gewählt wurde Jagdvorsteher bleibt weiterhin Johann Braun, der dieses Amt bereits seit 30 Jahren bekleidet.

Mehr Ausgaben

Demnach wird der Jagdpacht erst wieder im Jahre 2016 für die Jahre 2015/16 ausbezahlt. Dazu werden in der nächsten Versammlung vorbereitete Auszahlungsbelege verteilt; diese können aber auch in der Raiffeisenbank, beim Jagdvorsteher oder beim Kassier abgeholt werden. Kassier Hermann Haas hatte dieses mal mehr Ausgaben als sonst zu vermelden.

An der Instandsetzung des Brandwegs beteiligte sich die Jagdgenossenschaft mit 1 330 Euro und für Baggerarbeiten am Schirmbergweg fielen 621 Euro an; 1 873 Euro wurden an Jagdpacht ausbezahlt. Neben der Weginstandsetzung nannte der Jagdvorsteher eine BBV-Versammlung zum Thema "Schwarzwild" und verwies auf die Außenaufnahmen für das Vegetationsgutachten. Dieses bildet wieder die Basis für den neu zu erstellenden Abschussplan.

"Gut geklappt"

Für die Jagdpächter stellte Markus Schiesl fest, dass "alles wieder gut geklappt hat" und es nicht so viel Schwarzwild gegeben habe wie ursprünglich befürchtet. Deshalb blieben auch gravierende Schäden aus. Jagdvorsteher Johann Braun, der dieses Amt seit 1985 inne hat, gab zu verstehen, dass er Platz für einen Jüngeren machen wolle.

Doch die Resonanz blieb aus und so stellte er sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Da der Versammlung ein kompletter Wahlvorschlag unterbreitet wurde, gingen die Neuwahlen (siehe Info-Kasten) unter Leitung von Bürgermeister Georg Köppl schnell und reibungslos über die Bühne.

Die Tradition, dass die Jagdversammlung mit einem Rehessen abgerundet wird, bleibt weiterhin erhalten.
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