Soldaten- und Kriegerkameradschaft baut weiterhin auf Georg Köppl - "Böllerer" bei Festen aktiv
Im Gemeindeleben fest verankert

Lokales
Altendorf
05.02.2015
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Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft ist ein verlässlicher Partner, wenn es um die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens geht. Kontinuität zeigte sich auch bei den Neuwahlen: Das komplette Team wurde einstimmig im Amt bestätigt.

Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) zählt 94 Mitglieder; darunter sind nur noch zwei Kriegsteilnehmer. Traditionell begann die Generalversammlung im neuen Vereinslokal Schiesl mit dem Gedenken an die Gefallenen und Vermissten, an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt, sowie die im Auslandseinsatz gefallenen Soldaten der Bundeswehr.

Große Palette

Vorsitzender Georg Köppl listete in seinem Rückblick 50 Termine und Veranstaltungen auf, bei denen die SKK gefordert war. Die Palette reichte vom Jahresempfang für Kriegsgräbersammler über den Preisschafkopf, die Radltour am Radlersonntag und die Johannisfeier bis hin zum Gemeindepokalschießen und dem Oberpfälzer Böllerschützentreffen.

Die "Böllerer" ließen ihre Handböller neu beschießen und bereicherten beispielsweise die Jakobikirchweih in Willhof, das Fronhofer Dorffest oder das Feuerwehrfest in Pittersberg. Selbstverständlich war die Teilnahme an den weltlichen und kirchlichen Festlichkeiten innerhalb der Gemeinde und bei umliegenden Vereinen. Mit ein Höhepunkt war die Feier "115 Jahre SKK und 15 Jahre Böllerschützen" in kleinem Rahmen mit Gottesdienst, Kranzniederlegung und Ehrung verdienter Mitglieder.

Intensiv entwickelt hat sich die Patenschaft zu den Patenvereinen SKK Auerbachtal und SKK Nabburg. Dies zeigt sich bei Kegelturnieren, Schafkopfveranstaltungen, beim Radlersonntag und bei Christbaumversteigerungen. Ob Starkbierfest oder Adventsmarkt, überall zeigen die SKK-Mitglieder Flagge und sind als freiwillige Helfer gerne gesehen. Die Kriegsgräbersammlung brachte 2014 mit 1341,50 Euro ein Rekordergebnis. Mit 1,45 Euro pro Einwohner erzielten die zehn Sammler der SKK damit das zweitbeste Ergebnis im Landkreis Schwandorf.

Gesunde Basis

Im Kassenbericht von Josef Fischer wurde deutlich, dass das Jubiläum ein "kleines Loch" in die Vereinskasse gerissen hat, der Verein aber dennoch auf einer gesunden finanziellen Basis steht. Die Neuwahlen gingen unter Leitung von Hermann Haas dank eines vorbereiteten Wahlvorschlags (siehe Info-Kasten) im Rekordtempo über die Bühne. Der neue und alte Vorsitzende Georg Köppl dankte dem bisherigen Team für die geleistete Arbeit und allen, die sich erneut in die Pflicht nehmen ließen.

"Die SKK ist ein verlässlicher Partner, wenn es um die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde geht. Dafür möchte ich heute danken und insbesondere auch für die Sorge um das Kriegerdenkmal und die Sammlung für die Kriegsgräber", sagte Bürgermeister Georg Köppl. Auch mit dem Andenken an die Kriegsopfer, als Mahner für den Frieden und als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Bundeswehr komme der SKK eine wichtige Funktion zu.
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