Umgestaltung in Raten

Beim Kindergarten werden die Außenanlagen neu gestaltet. So ist unter den Bäumen ein Parcours für Bobbycars geplant. Der bisherige Aufgang (Bildmitte) soll aufgelöst und dafür ein neuer Zugang geschaffen werden. Bild: haa
Lokales
Altendorf
31.05.2015
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Durch die Einführung der altersgemischten Gruppe sind auch an den Außenanlagen des Kindergartens St. Andreas Änderungen notwendig. Sie werden teilweise auch von der Behörde gefordert, um die Betriebserlaubnis für die Aufnahme von Kindern ab einem Jahr zu erhalten.

Durch die verschiedenen Umgestaltungen und Neuerungen im Innenbereich können seit dem vergangenen Jahr im Kindergarten auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden. Ab kommendem September ist obendrein die Betreuung von Kindern ab einem Jahr möglich. Aus Sicherheitsgründen müssen allerdings im Außenbereich noch einige Umgestaltungen ausgeführt werden.

Bürgermeister Georg Köppl gab bei der Sitzung des Gemeinderates einen Sachstandsbericht über die geplanten Sanierungsmaßnahmen. Die Erweiterung des Freigeländes in Richtung Schulhaus bleibt erhalten. Auf dem Platz unter den Bäumen ist ein Parcours für Booby-Cars geplant. Der gesamte Bereich von der Straße bis zum oberen Haupteingang wird komplett eingezäunt, damit die Kinder nicht auf die Straße laufen können und abgesichert sind.

Neuer Aufgang

Der bisherige Aufgang von der Straße aus soll stillgelegt und rückgebaut werden. Dafür ist ein neuer Aufgang mit Betonpflaster außerhalb des Spielbereiches vorgesehen. Mit dieser Lösung konnten sich einige Gemeinderäte nicht ganz anfreunden. So bleibt zum Schulhaus nebenan nur noch ein geringer Streifen bestehen, der neue Weg ist länger und die Neuanlage verursacht Kosten. Die Wegeführung soll deshalb nochmals abgeklärt werden. Für das Untergeschoss muss aus Sicherheitsgründen noch ein barrierefreier Ausgang geschaffen werden, gab der Bürgermeister zu verstehen. Die bestehende Treppe, die früher schon einmal nachgerüstet wurde und bisher als Notausgang diente, wird abgebaut, da sie für die kleinen Kinder nicht mehr zugelassen ist.

Bei den Umbauarbeiten wird nach Möglichkeit noch eine Unterstellmöglichkeit für die Spielgeräte eingerichtet. In diesem Bereich sind auch Geländeanpassungen notwendig. Hinter dem Gebäude werden - entgegen den früherer Vorschläge - keine Geländeveränderungen mehr vorgenommen. Es erfolgt deshalb auch kein Eingriff in den Schulgarten und den Sportplatz, gab Köppl bekannt. Die vorgesehenen Umgestaltungen wurden mit dem Architekten Johannes Schießl von der Verwaltung bei einer Besichtigung besprochen. Er hat einen Kostenvoranschlag ausgearbeitet der sich auf 82 000 Euro beläuft. Die größten Posten sind der Kauf weiterer Spielgeräte für 26 000 Euro und die Gestaltung des Außenbereichs für 28 000 Euro. Noch nicht berücksichtigt sind die Malerarbeiten an der Außenfassade, die der Gemeinderat bei der Begehung anregte.

"Das muss doch bestimmt nicht alles auf einmal sein. Wir investieren hier rund 100 000 Euro und haben andererseits auch noch viele andere Aufgaben zu erfüllen, denen wir aus finanziellen Gründen nicht nachkommen können", kamen Stimmen aus dem Gremium. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Kosten durch Eigenleistungen, noch etwas gesenkt werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Maßnahmen auf mehrere Jahre zu verteilen. Bis zur Haushaltsberatung sollte jedoch Klarheit bestehen, wie weiter verfahren wird. Außerdem müssen die Arbeiten wegen der Ferien im August abgewickelt werden.

Heuer 25 000 Euro

Nach eingehender Beratung traf der Gemeinderat eine Grundsatzentscheidung für die Neugestaltung der Außenanlagen: In diesem Jahr sollen 25 000 Euro im Etat bereitgestellt werden. Damit können zumindest die Aufgaben erfüllt werden, die zur Aufrechterhaltung der Betriebserlaubnis erforderlich sind. Wie in den nächsten Jahren weiter verfahren werden soll, wird dann jeweils gesondert entschieden.
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