Umplanungen wegen der Bedenken eines Grundstückseigentümers - Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 ...
Verzögerung beim Brücken-Neubau

Der Neubau der Brücke über die Murach bei Oberkonhof verzögert sich. Da die jetzige Brücke mittlerweile in einem schlechten baulichen Zustand ist, wird sie in Kürze auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen beschränkt und die Fahrbahn auf drei Meter eingeengt. Bild: haa
Lokales
Altendorf
01.09.2015
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Die Brücke über die Murach bei Oberkonhof ist in einem schlechten Zustand. Das Staatliche Bauamt beabsichtigt daher einen Neubau, da eine Sanierung zu kostenaufwändig und daher nicht mehr wirtschaftlich ist. Wegen einiger Bedenken und Einwände verzögert sich die Maßnahme allerdings.

An der Brücke wurden Betonschäden am Überbau, Betonabplatzungen und freiliegende Bewehrungen festgestellt. Am Unterbau sind zusätzlich Schäden aufgetreten. Ebenso ist die Standsicherheit beeinträchtigt. Der Neubau sollte bereits heuer erfolgen. Auch die Grundablösung ist bereits geregelt, da die beiden beteiligten Gemeinden Niedermurach und Altendorf entsprechende Flächen anbieten konnten.

Doch nun verzögert sich die für heuer geplante Erneuerung der Brücke. Es gibt noch Einwände und Bedenken eines betroffenen Grundstückseigentümers hinsichtlich der Hochwassersituation, gab Bürgermeister Georg Köppl bei der Sitzung des Gemeinderates bekannt. Bei einer Verkehrsschau wurde festgestellt, dass sich der Zustand der Brücke erneut verschlechtert hat. Aus diesem Grunde muss das Bauwerk in Kürze für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen gesperrt werden. Darüber hinaus wird der Fahrbahn-Querschnitt aufgrund der starken Schädigung der Randbereiche auf drei Meter eingeengt. Auf der Brücke ist daher kein Begegnungsverkehr mehr möglich. Eine entsprechende Beschilderung mit Umleitungen ist bereits vorbereitet. Für die Gemeinde bedeutet dies, dass die Linie für den Schulbus geändert werden muss. Der Bus wendet in Dürnersdorf und fährt über Trossau, Fronhof und Siegelsdorf bis Oberkonhof, wo er wiederum wendet und zurückfährt. Die Haltestellen und die Abfahrtszeiten (mit Ausnahme von Fronhof, wo der Zustieg künftig bei der Einmündung nach Trossau ist) bleiben vorerst unverändert. Der RBO-Bus, der die Kinder ins Gymnasium Oberviechtach bringt, fährt hingegen von Fronhof aus über Trossau nach Dürnersdorf und Zankendorf und dann wieder auf die Staatsstraße 2159. Die Orte Siegelsdorf und Oberkonhof werden nicht angefahren. Die Kinder und anderen Fahrgäste aus den beiden Orten müssen in Fronhof oder Pertolzhofen zusteigen. Die Beschränkung wird voraussichtlich andauern, bis die neue Brücke gebaut ist.

Bürgermeister Köppl gab bei der Sitzung weiterhin bekannt, dass der Ausbau der Staatsstraße 2040 von der Abzweigung nach Schirmdorf bis zur Bahnhofstraße, der für 2016 im Visier war, möglicherweise ebenfalls erst später durchgeführt wird. Die Straße soll in diesem Bereich von derzeit 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert werden. Die Gemeinde will versuchen, dass im Rahmen dieser Baumaßnahme bei der Bahnhofstraße eine Bushaltebucht angelegt wird. Die Grunderwerbsverhandlungen werden in Kürze von der Behörde anlaufen.
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