Volkstrauertag als Stachel im Fleisch der Vergesslichkeit

Volkstrauertag als Stachel im Fleisch der Vergesslichkeit (haa) "Der Volkstrauertag ist heuer mit einer besonderen Bedeutung aufgeladen, wenn wir uns die Jahreszahlen 1914-1939-1989 ansehen", stellte Bürgermeister Georg Köppl bei der Gedenkfeier am Ehrenmal fest: Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite und vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Der Erste Weltkrieg sei zum Geburtshelfer des Nationalsozialismus und des Kommunismus geworden, die Jahrzehnte das Leben in Deutschl
Lokales
Altendorf
14.11.2014
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"Der Volkstrauertag ist heuer mit einer besonderen Bedeutung aufgeladen, wenn wir uns die Jahreszahlen 1914-1939-1989 ansehen", stellte Bürgermeister Georg Köppl bei der Gedenkfeier am Ehrenmal fest: Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite und vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Der Erste Weltkrieg sei zum Geburtshelfer des Nationalsozialismus und des Kommunismus geworden, die Jahrzehnte das Leben in Deutschland, in Europa und darüber hinaus bestimmten. Der Volkstrauertag sei über das Gedenken hinaus vor allem "der Stachel im Fleisch unserer Vergesslichkeit". Das friedliche Miteinander sei für die Kinder und Enkel zur Selbstverständlichkeit geworden. "Doch es wird nicht so bleiben, wenn wir unseren Kindern und Enkeln kein geschichtliches Bewusstsein mitgeben", appellierte der Bürgermeister. Pfarrer Johann Wutz erinnerte namentlich an die Gefallenen und Vermissten, umrahmt von den Klängen der Blaskapelle "Edelweiß". Bei der Kranzniederlegung senkten sich zu den Böllersalven die Fahnen der Vereine. Bild: haa
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