Ärger über Hundekot

Am Radweg an der Kreuzung bei der Fronhoferstraße (Bild) und am Weg in die Auwiesen wurden Beutelspender für Hundekot angebracht. Die Hundehalter sind angewiesen, diese oder eigene Beutel zu verwenden. Bild: haa
Politik
Altendorf
18.09.2016
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Die Hinterlassenschaften der Hunde entlang des Radweges und anderer Wege sowie auf den Wiesen sorgen für Ärger bei Fußgängern und den Landwirten. Der Gemeinderat ging nun per Verordnung gegen die "Tretminen" vor.

In letzter Zeit häufen sich wieder die Beschwerden über die Uneinsicht mancher Hundehalter: Sie lassen ihren Tieren auf allen möglichen Anlagen, Wegen und Wiesen ihr Geschäft verrichten, ohne diese Hinterlassenschaften zu beseitigen. Nach der Hundehalterverordnung ist jeder Hundebesitzer verpflichtet, das Häufchen seines Hundes mitzunehmen. Wenn er dem nicht nachkommt und der Verstoß gemeldet wird, droht ein Bußgeld. Besonders arge Verschmutzungen sind auf dem Radweg vorzufinden.

Es ist ferner nicht angenehm, wenn bei Mäh-, Pflanz- oder Pflegearbeiten in Anlagen oder Plätzen immer wieder auf die lästigen Hundehaufen gestoßen wird. Die Beschäftigten des Bauhofs sowie die Anlieger, die öffentliche Anlagen oder Grünflächen in Eigenregie sauber halten, sind immer wieder davon betroffen. Im Hundekot sind auch Bakterien und Viren enthalten, die bei direktem Kontakt, vor allem bei Kindern, zu Krankheiten führen können. Auch die Gassigeher, die ihren Hund auf landwirtschaftlichen Flächen laufen lassen, sind zur Mitnahme des Häufchens verpflichtet. Gemäß den Bedingungen des Naturschutzes kann mit Bußgeld belegt werden, wer seinen Hund auf Flächen ausführt, wo zu erwarten ist, dass der Kot mit Gras, Heu oder Silage in den Nahrungskreislauf gelangen kann. Außerdem kann Hundekot Trichinenbefall verursachen.

Bürgermeister Georg Köppl wies darauf hin, dass am Radweg an der Kreuzung bei der Fronhoferstraße sowie am Weg in die unteren Auwiesen Beutelspender für Hundekot angebracht worden seien. Er appellierte daher an die Hundehalter, beim Gassi gehen entweder selbst eine Plastiktüte einzustecken oder vom Spender einen Beutel zu entnehmen und die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners mit zu nehmen und in der häuslichen Mülltonne zu entsorgen.

Weiter verwies Köppl auf die Anleinpflicht für die Hunde. Es könne nicht weiter hingenommen werden, dass freilaufende Hunde Kinder, Fußgänger und Radfahrer belästigen und gefährden. Auch hier werde es künftig bei Zuwiderhandlungen Anzeigen geben. Bei der Sitzung des Gemeinderates erließ das Gremium eine Hundehalterverordnung. Bei Verstößen des Hundehalters kann dann gegen diesen vorgegangen werden. Diese Verordnung wurde von der Stadt Nabburg übernommen.
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