Brückenbau im kommenden Jahr

Der Neubau der Brücke über die Murach bei Oberkonhof soll im nächsten Jahr erfolgen. Sie wird etwa parallel zur Eisenbahnbrücke (links im Bild) verlaufen. Die bestehende Brücke wurde wegen des schlechten baulichen Zustands auf ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen gesperrt und die Fahrbahn auf drei Meter eingeengt. Bild: haa
Politik
Altendorf
11.11.2016
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Nachdem die Grundstücksfragen nun geklärt sind, will das Staatliche Bauamt im kommenden Jahr die Brücke über die Murach bei Oberkonhof neu bauen. Eine Sanierung des bestehenden Bauwerks wäre zu kostenaufwändig und daher nicht mehr wirtschaftlich.

Bei der letzten turnusmäßigen Brückenprüfung stellten die Kontrolleure an der mittlerweile 50 Jahre alten Überführung erhebliche Mängel fest. Die Experten stellten vor allem Betonschäden am Überbau, Betonabplatzungen und freiliegende Bewehrungen fest. Am Unterbau sind zusätzlich Tausalzschäden aufgetreten. Ebenso ist die Standsicherheit beeinträchtigt.

Eine wirtschaftliche Sanierung des Bauwerkes ist nach den Ermittlungen des Bauamtes nicht mehr möglich. Es ist daher dringend ein Ersatzbau erforderlich. Gemäß dieses Sachstands wurden die Planungen zur Brückenerneuerung von der Behörde entsprechend forciert, so dass der Neubau nun im kommenden Jahr erfolgt, gab Bürgermeister Georg Köppl bei der Gemeinderatsitzung bekannt.

Wegen des schlechten baulichen Zustandes musste die Brücke im vergangenen Jahr für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen gesperrt werden. Darüber hinaus wurde der Brückenfahrbahn-Querschnitt aufgrund der starken Schädigung der Randbereiche auf drei Meter eingeengt. Auf der Brücke ist daher kein Begegnungsverkehr mehr möglich. Für die Gemeinde bedeutete dies, dass die Linie für den Schulbus geändert werden musste. Der Bus fährt jetzt bis Oberkonhof, wendet dort und fährt dann die weiteren Orte an. Ein Termin für den Beginn der Bauarbeiten steht noch nicht fest.

Breitere Straße


Bürgermeister Köppl informierte weiterhin, dass die Grundstücksverhandlungen für die geplante Verbreiterung der Staatsstraße 2040 von der Abzweigung nach Schirmdorf bis zur Bahnhofstraße in Altendorf ebenfalls geklärt und abgeschlossen sind. Die Straße soll in diesem Bereich, um etwa einen Meter auf 6,50 Meter verbreitert und teilweise auch begradigt werden. Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2018 vorgesehen.

Mit der Neuregelung des Paragraf 2b des Umsatzsteuergesetzes konnte sich der Gemeinderat nicht anfreunden. Es wird daher von der Übergangsregelung Gebrauch gemacht und die bisherige Ausführung bis vorerst 2021 beibehalten.

Im Zuge der Regionalentwicklung wird die Anlage von Mehrgenerationenplätzen über das Leader-Projekt mit 15 000 Euro gefördert, gab Köppl bekannt. So könnte eventuell ein Spielplatz mit entsprechenden zusätzlichen Bewegungsgeräten, Bänken und anderen Einrichtungen ausgestattet und zu einem solchen Begegnungsplatz für Jung und Alt umfunktioniert werden. Der Gemeinderat befand jedoch, dass hierfür in der Gemeinde kein Bedarf besteht.

Dem Bauantrag von Katrin Scheck auf Neubau eines Zweifamilienhauses mit Carport in der Nordsiedlung in Altendorf wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
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