Ladestation für Elektro-Räder

In Altendorf wird im nächsten Jahr eine E-Bike-Ladestation eingerichtet. Voraussichtlich wird das Gerät beim Dorfladen auf der Seite des Kirchweges installiert. Hier sind eine gepflasterte Fläche und auch der Strom vorhanden. Bild: haa
Politik
Altendorf
13.09.2016
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Im Zuge eines Gemeinschaftsprojektes werden im Landkreis Schwandorf 40 insgesamt E-Bikes-Stationen eingerichtet. Auch in den Orten entlang des Freundschaftsradweges sind solche Ladestationen vorgesehen - wie in Altendorf.

Da der Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke stark frequentiert ist, hat sich die Gemeinde für eine Ladestation für Fahrräder mit Elektromotor angemeldet. Die Kosten belaufen sich auf 1339 Euro. Nach Abzug der Förderung bleibt der Gemeinde lediglich ein Eigenanteil von 400 Euro.

Bei der Sitzung des Gemeinderates hatte das Gremium noch über den Standort zu befinden. Das Aufstellen der Anlage direkt am Radweg scheidet aus, da hier kein Strom vorhanden ist. Auch in der Ortsmitte müsste eine Zuleitung verlegt werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Voraussichtlich wird die Ladestation nun beim Dorfladen - auf der Seite des Kirchweges - installiert. Hier sind eine gepflasterte Fläche und auch der Strom vorhanden. Die gemeinsame Einrichtung aller Stationen erfolgt im nächsten Jahr.

Die Anlieger des Birkenweges in Altendorf wollen ihren Zufahrtweg in Eigenregie ausbauen. Dabei soll die Gemeinde die Materialkosten übernehmen. Es ist angedacht, den Weg mit einem Betonpflaster staubfrei zu machen. Der Gemeinderat beschloss, einen Betrag von maximal 6000 Euro zu gewähren. Vorweg wurde bei einer Kanalbefahrung dessen Zustand ermittelt. Dabei wurden einige Schäden lokalisiert. Diese können nach Ermittlung des Architekturbüros Weiß von den Schächten aus behoben werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 2500 Euro und werden von der Gemeinde übernommen. Der Zweckverband zur Wasserversorgung lässt in diesem Zusammenhang die Wasserleitung in den Birkenweg gleich komplett erneuern. Zur Sicherung der Löschwasserversorgung wird außerdem auch noch ein Unterflurhydrant eingebaut.

Geld für Archivpflege


Die Archivpflege ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft wurde sie bislang ehrenamtlich ausgeführt. Da die Aufgaben allerdings immer umfangreicher werden, können diese künftig nicht mehr ehrenamtlich abgewickelt werden, gab Bürgermeister Köppl zu verstehen. Bei einer Versammlung der beiden Verwaltungen Nabburg und Pfreimd kam man deshalb überein, einen hauptamtlichen Archivar zu bestellen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 50 000 Euro im Jahr. Für die Gemeinde Altendorf würde ein Anteil von etwa 5000 Euro pro Jahr anfallen. Außerdem müssen sich die Träger noch nach Räumlichkeiten umsehen. Diese Kosten kämen dann zu den Personalkosten dazu. Die Gemeinde Altendorf zeigt sich grundsätzlich bereit, daran teilzunehmen. Über die Verteilung der anfallenden Kosten muss hingegen noch verhandelt werden. Bürgermeister Köppl informierte den Gemeinderat, dass der Grunderwerb für den Ausbau der Staatsstraße 2040 von Willhof nach Altendorf durch das Staatliche Bauamt Amberg, mittlerweile erfolgreich abgeschlossen ist. Für den Ausbau selbst steht jedoch noch kein Termin fest. Nach Gesprächen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung bahnt sich eventuell für den angestrebten Ausbau des Weges von Oberkonhof in Richtung Mantlarn mit Regulierung des Oberflächenwassers eine Lösung an. Die Umsetzung könnte über das Programm zur Erschließung von Weilern realisiert werden. Die Förderung liegt hier bei 45 Prozent zuzüglich 10 Prozent über die ILE. Allerdings besteht hierzu noch einiger Klärungsbedarf.
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