Weg frei für Kinderkrippe
Zwölf Plätze in St. Andreas

Politik
Altendorf
26.04.2016
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Viel Geld investierte die Gemeinde in den vergangenen Jahren in den Kindergarten St. Andreas. Im Innenbereich wurden - bedingt durch die Einführung der altersgemischten Gruppe - ideale Voraussetzungen für die Betreuung der Kinder ab null Jahren geschaffen. Im vergangenen Jahr erfolgten nun im Freigelände bedeutende Veränderungen.

Konnten bisher schon Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden, so ist seit September vergangenen Jahres eine Kinderkrippe mit zwölf Plätzen als erweitertes Angebot im Kindergarten eingerichtet. Hier ist die Betreuung von Kindern bereits ab null Jahren möglich. Von den Eltern wurde dies begrüßt - und es wird davon bereits rege Gebrauch gemacht.

Allerdings mussten aus Sicherheitsgründen noch einige bauliche Änderungen im Innen- und Außenbereich erfolgen. Für das Untergeschoss war noch ein barrierefreier Notausgang erforderlich. Die bestehende Treppe, die früher schon einmal als Notausgang angelegt wurde, war vor allem für die kleinen Kinder, nicht mehr zugelassen. Der Elternbeirat hat dies zum Anlass genommen, um auch einige andere gestalterische Umbildungen auf dem Gelände rund um den Kindergarten anzuregen. Viele freiwillige Helfer haben dann den Außenanlagen ein neues Gesicht gegeben.

Bürgermeister Georg Köppl gab bei der Gemeinderatsitzung bekannt, dass das Landratsamt die Betriebserlaubnis für 49 Kinder erteilt hat. Hierin sind auch zwölf Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren enthalten. Derzeit wird der Kindergarten von 32 Kindern besucht, davon sind 6 unter drei Jahre. Es ist jetzt nur noch der Einbau einer Brandschutztüre im Erdgeschoss erforderlich. Hierfür wurde aber bereits der Auftrag vergeben.

Im Klärwerk in Altendorf wurden in der vergangenen Woche die beiden Vorklärbecken gereinigt. Die Firma Wedel hat aus den zwei Behältern etwa 350 Kubikmeter Klärschlamm abgepumpt und entsorgt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 7000 Euro. Das Entfernen des Klärschlamms und das Reinigen der Becken erfolgt in regelmäßigen Abständen. Das Verfahren ist zwar aufwendig und mit Kosten verbunden, andererseits aber erforderlich, damit die von der Behörde vorgegebenen Werte des Abwassers, das in den Vorfluter eingeleitet wird, eingehalten werden können. Weiter wurde für das Klärwerk eine Tauchpumpe für 1150 Euro angeschafft.

Dem von Brigitte Bruckner aus Trossau eingereichten Baugesuch auf Errichtung einer Feldscheune mit Holzlagerung erteilte der Gemeinderat im Anschluss das Einvernehmen.
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