Brückensanierung in Willhof

Die Schwarzachbrücke in Willhof ist mittlerweile 40 Jahre alt. Bei der Überprüfung wurden jetzt verschiedene altersbedingte Schäden an den Fertigteilbalken und den Kragarmen festgestellt. Auch die karbonatisierte Betondeckung ist bei den Bauteilen zu schwach. Daher hat sich bei den Bewehrungen Rost ansetzt. Bild: haa
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Altendorf
12.07.2016
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Bei der Hauptprüfung der Brücken im Gemeindebereich wurden teilweise gravierende Mängel festgestellt. Besonders die Schwarzachbrücke in Willhof weist bedeutende Schäden auf. Das 40 Jahre alte Bauwerk muss dringend saniert werden, damit die Schäden nicht größer werden.

Bei einer früheren Sitzung des Gemeinderates erläuterte Diplom-Ingenieur Knijenburg den Prüfbericht für die Brücke in Willhof, die 1977 gebaut wurde. Hier sind altersbedingte Schäden an den Fertigteilbalken und den Kragarmen aufgetreten, die jedoch auf die zum Zeitpunkt der Errichtung geltenden Normen, als "normal" zu bezeichnen sind. Er wies aber auch darauf hin, dass die lokalisierten Mankos keinerlei Einfluss auf die Stand- oder Verkehrssicherheit der Brücke haben und auch keinerlei Gefahren bestehen.

Knijenburg empfahl daher eine Grundsanierung, die möglichst zeitnah erfolgen sollte, damit sich die Schäden nicht noch weiter vergrößern. Die momentan geschätzten Sanierungskosten belaufen sich auf 124 000 Euro. Bürgermeister Georg Köppl gab zu verstehen, dass die Sanierung der Brücke in Willhof möglichst kurzfristig erfolgen muss. Deshalb sollte die Sanierungsplanung umgehend in Auftrag gegeben werden, damit bei der anstehenden Haushaltsberatung die erforderlichen Mittel schon im Etat eingeplant werden können. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag zu. Der Planungsauftrag geht an das Architekturbüro Knijenburg & Kuthan. Der Zeitrahmen, wie die Arbeiten ablaufen sollen, wird danach gesondert festgelegt.

Sanierung des Birkenweges


Die Anlieger des Birkenweges in Altendorf wollen ihren Zufahrtsweg in Eigenregie sanieren. Dabei soll die Gemeinde die Materialkosten übernehmen. Es ist angedacht, den Weg mit einem Betonpflaster staubfrei zu machen. Köppl wies darauf hin, dass vorweg noch eine Befahrung des Kanals erforderlich ist, um dessen Zustand festzustellen. Die Wasserleitung sei, nach Rücksprache mit dem Zweckverband, noch in Ordnung. Lediglich die Hausanschlussschieber würden erneuert.

Die Gemeinde wird sich in Kürze mit den Anliegern und einem Architekten vor Ort treffen und das Vorhaben im Detail besprechen. Bei der nächsten Sitzung wird dann nochmals darüber befunden.
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