Die Telekom hat den Zuschlag für den Netzausbau in den Ortsteilen der Gemeinde Altendorf ...
Breitband auf der Zielgeraden

Bürgermeister Georg Köppl (von links) und Enrico Delfino vom Telekom-Infrastrukturvertrieb-Süd unterzeichneten im Beisein des Breitbandbeauftragten Roland Gerlach die entsprechenden Verträge. Bild: tja
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Altendorf
16.07.2016
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Die Telekom hat den Zuschlag für den Netzausbau in den Ortsteilen der Gemeinde Altendorf erhalten. Voraussichtlich ab Juli 2017 können 209 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde buchen.

Bürgermeister Georg Köppl und Enrico Delfino vom Telekom-Infrastrukturvertrieb Süd unterzeichneten im Beisein des Breitbandbeauftragten Roland Gerlach von der VG Nabburg die entsprechenden Verträge.

Die Telekom wird rund 35 Kilometer Glasfaserkabel verlegen, sechs Multifunktionsgehäuse und Glasfaser-Netzverteiler aufstellen bzw. mit neuester Technik ausstatten. Mit dem neuen Netz werden Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sein. "Mit der Telekom können wir unserer Bürgern und Unternehmen in absehbarer Zeit den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", so Bürgermeister Georg Köppl. Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige sei eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein wichtiger Standortfaktor.

"Wir freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen und versorgen die Bürger mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen das Erschließungsgebiet damit zukunftssicher", sagte Enrico Delfino von der Telekom. Nach der Vertragsunterzeichnung steigt die Telekom nun in die Feinplanung für den Ausbau ein, die etwa zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen wird. Parallel wird eine Tiefbaufirma ausgewählt, das Material bestellt und die Baugenehmigung eingeholt. In der Regel können die Kunden in etwa zwölf Monaten nach Vertragsunterzeichnung die neuen Anschlüsse nutzen. Als Technik wird VDSL genutzt, dies ist eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. Beim VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit (mindestens 30 müssen bereitgestellt werden) erreicht; beim derzeitigen DSL-Anschluss ist bei 16 Megabit Schluss.

Glasfaser wird bis in die Multifunktionsgehäuse verlegt, von hier aus geht es über Kupferkabel bis zum Kunden. Für 46 Anwesen wird das Glasfaserkabel direkt in die Häuser gezogen. Das Erschließungsgebiet umfasst die Ortsteile Dürnersdorf, Oberkonhof, Siegelsdorf, Fronhof, Trossau, Schirmdorf, Willhof, Stabhof, Unterkonhof und Marklhof. Die Telekom geht davon aus, dass heuer noch mit dem Bau begonnen wird und im Sommer 2017 dann die Fertigstellung erfolgt. Finanziell sind die Weichen ebenfalls gestellt. Bürgermeister Georg Köppl hat kürzlich aus der Hand von Staatssekretär Albert Füracker einen Förderbescheid über 509 585 Euro erhalten, der in zwei Raten heuer und 2017 ausbezahlt wird. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich laut Telekom-Angebot auf 566 205 Euro, so dass bei 90-prozentiger Förderung der Gemeinde ein Eigenanteil von 56 620 Euro verbleibt.
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