Greift das "Kommunale Investitionsprogramm" beim Sportheim?
Energie nicht verpuffen lassen

Das Sportheim in Altendorf wird durch die verschiedenen Sparten des Sportvereins sehr intensiv genutzt und hat daher einen hohen Energieaufwand. Es wurde daher angeregt die großflächige Decke energetisch zu sanieren. Das Bauamt prüft die Möglichkeit. Bild: haa
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Altendorf
21.02.2016
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Rückt für das Sportheim eine energetische "Runderneuerung" in greifbare Nähe? Für die Sanierung erhaltenswerter Bauwerke hat der Freistaat Bayern ein "Kommunales Investitionsprogramm" aufgelegt. Daraus können energetische Sanierungen von Gebäuden mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden.

Das Sportheim in Altendorf wird durch die verschiedenen Sparten des Sportvereins intensiv genutzt. Dementsprechend hoch ist auch der Energieaufwand. Aus dem Gemeinderat kam daher bei der Sitzung die Anregung, im Zuge des Programms eventuell Teile des Sportheims zu sanieren. Vor allem für die großflächige Decke wäre eine Dämmung von Vorteil. Das Bauamt in der Verwaltung wird die Möglichkeit überprüfen. Es ist jedoch eine Mindestbausumme von 50 000 Euro erforderlich, um in das Programm aufgenommen zu werden, gab Bürgermeister Georg Köppl zu verstehen. Ob dann die Maßnahme realisiert werden kann, ist auch noch abhängig von der Gesamthöhe der Mittel, die vom Freistaat bereitgestellt werden.

Weiter im Gespräch war auch die Sanierung des Kindergartens mit Ausbau und Dämmung des Dachgeschosses. Außerdem würde sich das ehemalige Zöllner-Haus in dem jetzt der Schützenverein untergebracht ist, zur energetischen Sanierung anbieten. Allerdings müsste dann ein Nutzungskonzept für beide Gebäude erstellt werden, das weitere Folgekosten wegen Sicherheitsvorschriften und Brandschutz nach sich ziehen würde. Die Förderungen seien zwar verlockend, befand der Gemeinderat, doch würden damit auch kostenintensive Zusatzausgaben produziert. Es wird daher von einer Sanierung der beiden Gebäude abgesehen.

Klärungsbedarf


Bei der Sitzung war auch die Bekanntgabe der vorliegenden Äußerungen zur beabsichtigten Änderung des Bebauungsplans Markfelder vorgesehen sowie der Billigungs- und Auslegungsbeschluss hierzu auf der Tagesordnung. Wenngleich auch deswegen etwa 15 Zuhörer zur Sitzung gekommen waren, wurde auf Antrag aus dem Gemeinderat das Thema wieder abgesetzt und auf die nächste Sitzung vertagt, da hier noch Klärungsbedarf besteht. Der Bürgermeister bat hierfür um Verständnis.

Köppl informierte das Gremium, dass bis zum Jahr 2020 auch in dem Gemeinden Hotspots installiert werden. Die Einrichtung sei zwar kostenlos, doch muss die Gemeinde die Betriebskosten übernehmen. Damit können dann alle Bürger den WLAN-Hotspot passwortfrei nutzen. Allerdings müssen die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden.

Bei der kürzlichen Jahresversammlung der Feuerwehr Fronhof wurden die Kommandanten neu gewählt. Erster Kommandant ist nun Albert Haas, sein Stellvertreter Alfons Schmitzer jun. Der Gemeinderat bestätigte die Gewählten.

30-Kilometer-Zone?


Der Stundenlohn für Leistungen der Gemeindearbeiter gegenüber Dritten beträgt ab diesem Jahr 33,16 Euro, bisher waren es 32,67 Euro. Für die Markfelder-Siedlung wurde von einem Anlieger die Einrichtung einer 30-Kilometerzone angeregt. Der Antrag muss jedoch schriftlich eingereicht werden, da hierüber die Polizei bei der nächsten Verkehrsschau befinden wird.
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