Jahreshauptversammlung der Feuerwehr
Altendorfer Aktive waren 13 Mal gefordert

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Altendorf
15.01.2016
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Insgesamt 13 Mal wurde die Feuerwehr Altendorf im Jahr 2015 zu Einsätzen gerufen. Die Palette reichte von der Ölspur über umgestürzte Bäume bis zum Verkehrsunfall. Aber auch bei der Mitgestaltung des Dorflebens war die Wehr unverzichtbar.

Dass die Feuerwehr Altendorf eine Wehr ist, auf die man sich in allen Situationen verlassen kann, wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schiesl erneut deutlich. Vorsitzender Alfons Keilhammer listete nach dem Totengedenken besonders für Hans Hartinger zahlreiche Termine auf.

Angefangen von Festlichkeiten und Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde und bei benachbarten Vereinen über das Gemeindepokalschießen bis hin zu runden Geburtstagen. "Er hat es recht gut gemacht", lobte Keilhammer den neuen Atemschutzwart Florian Stubenvoll. Kommandant Peter Prey berichtete von 13 Alarmierungen. Die Einsätze betrafen umgestürzte Bäume, Ölspuren, kleinere Brände (Unrat, Container, Wiese), einen Wespenalarm und einen Verkehrsunfall.

Aus- und Fortbildung


Auch elf Monatsübungen mit unterschiedlichen Themen, Verkehrsabsicherungen, Ausbildung am Digitalfunk und das Leistungsabzeichen "Wasser" standen auf dem Aktionsplan. Die Grundschüler informierten sich im Feuerwehrhaus über Aufgaben und Ausrüstung und beim Ferienprogramm war die Wehr ebenfalls präsent. Die Teilnahme am Florianstag und an der Aktionswoche der vier gemeindlichen Feuerwehren war selbstverständlich. Die Jugend war beim Wissenstest und einer Funkübung besonders gefordert.

Die Digitalfunk-Ausbildung läuft laut Prey auch heuer noch weiter bis vermutlich im März/April der Netzbetrieb startet. Eine THL-Übung ist für den 23. Januar geplant; Treffen zur gemeinsamen Abfahrt ist um 13 Uhr am Feuerwehrhaus. Ein Motorsägenkurs ist für den 30. April vorgesehen; zudem wird das THL-Leistungsabzeichen angepeilt. Für den Atemschutz will man noch ein paar weitere Jugendliche gewinnen. Im Terminkalender steht neben dem Florianstag vorerst auch die Teilnahme am 150-Jährigen der FFW Schwarzenfeld im Juli.

Wie schon Vorsitzender Alfons Keilhammer sprach auch der Kommandant den Jugendlichen, "die immer da sind", seine Anerkennung aus und dankte der Gemeinde für die unbürokratische Unterstützung. Kassier Lothar Pickl konnte vermelden, dass das Finanzpolster des 134 Mitglieder zählenden Vereins erneut einen kleinen Zuwachs bekam.

SMS-Alarmierung


"Die Feuerwehr Altendorf ist eine Wehr, wie sie sich eine Gemeinde nur wünschen kann", stellte Bürgermeister Georg Köppl fest und dankte für die Einsätze, die Aus- und Fortbildung, die Pflege von Ausrüstung und Feuerwehrhaus und die Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens. Nach der Anschaffung des Digitalfunks und der neuen Atemschutzausrüstung stünden bereits neue Herausforderungen bevor. Köppl meinte damit das Löschfahrzeug, das in absehbarer Zeit ersetzt werden müsse. Auf der Wunschliste standen abschließend die SMS-Alarmierung, die Anschaffung von T-Shirts und Jacken sowie ein Uniformtausch.
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