Klassische Musik Jahresthema im Kindergarten
Uraufführung für Karneval der Tiere

Wie es beim Karneval der Tiere im Urwald zugeht, führten die Kinder mit ihren "Fräuleins" eindrucksvoll vor. Bild: kö
Vermischtes
Altendorf
11.02.2016
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"Wenn man immer geradeaus marschiert, kommt man allmählich in den Urwald. Ein bisschen unheimlich kann einem dabei vielleicht gelegentlich werden. Nicht aber, wenn man urplötzlich auf den Karneval der Tiere stößt, den sie dort auf einer Lichtung im Versteck alljährlich feiern": Da aber nicht jeder bei diesem ausgelassenen Fest dabei sein kann, hat der Franzose Camille Saint-Saens musikalisch geschildert, wie es bei diesem Karneval zugeht und Loriot hat dazu eine Geschichte geschrieben.

Da sich der Kindergarten in diesem Kindergartenjahr mit klassischer Musik beschäftigt, brachten die Kinder mit ihren "Fräuleins" dieses Werk zur "St.-Andreas-Uraufführung". Eltern, Geschwister Omas, Opas, Tanten und Onkel waren zahlreich beim Karneval der Tiere dabei und sparten nicht mit Applaus für die zwei- bis sechsjährigen "Schauspieler". Kindergartenleiterin Sigrid Scholz machte neugierig auf dieses "kulturelle Ereignis von erregender Einmaligkeit" und hatte nicht zu viel versprochen.

Als dann die Uhus ihre Instrumente ansetzen, der Marabu den Taktstock hebt und die Eichhörnchen an den Klavieren in die Tasten greifen, ist es soweit: Seine Majestät, der Löwe, betritt mit seiner ganzen königlichen Verwandtschaft die Bühne. Hühner und Hahn führen einen Tanz auf, plötzlich stürzen wilde Esel herein, gemächlich kommen Schildkröten an und schließlich schwingen sich die Elefanten auf die Arena. Kängurus werfen aus ihrem Beutel Bonbons unter die Zuschauer, bevor japanische Schleierschwänze im Kreis schwimmen. Bunte Kolibris zwitschern herein und "husch" wieder weg. Eichhörnchen hopsen auf den Klaviertasten, da tritt der Biber ein. Er löst ein Wehr und flutet einen Teich, auf dem Schwäne hereingleiten. "Da capo" applaudiert ein Kaninchen. Doch der Löwe gibt das Zeichen zum Aufbruch und alle Tiere verschwinden hinter Bäumen und Bergen, wo sie hergekommen sind.

Übrigens: Was sonst noch so alles los ist im Kindergarten, kann man am Freitag, 12. Februar, von 11 bis 15 Uhr beim "Tag der offenen Tür" erfahren.
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