Kurvige Staatsstraße soll entschärft werden
In Etappen zur besseren Übersicht

Die Staatstraße 2040 von Willhof in Richtung Altendorf ist kurvenreich und nicht sehr breit. Das Staatliche Bauamt will an der Straße 2017 abschnittsweise Verbesserungen vornehmen. Bild: haa
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Altendorf
04.01.2016
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In sanften Kurven schlängelt sich die Staatsstrasse 2040 idyllisch durch das Schwarzachtal. Doch den Berufspendlern, die täglich in Richtung Autobahn fahren müssen, wird die sehr kurvenreiche und teilweise auch recht enge Straße, oft zur Qual.

In naher Zukunft soll allerdings eine abschnittsweise Verbesserung erfolgen. Die Straße selbst ist auch nicht bestem baulichen Zustand und oftmals ist ein Überholen wegen der mangelnden Übersicht und der fehlenden Straßenbreite schlecht möglich. Ein Ausbau ist jedoch wegen der zu geringen Verkehrsfrequenz gegenwärtig nicht realisierbar. Hingegen sollen an der Straße, zumindest abschnittsweise, Korrekturen stattfinden.

Bürgermeister Georg Köppl informierte den Gemeinderat bei der Sitzung über die weiteren Planungen des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach an der Staatsstraße 2040. So hatte die Behörde ursprünglich schon in diesem Jahr am Teilstück zwischen Willhof und Altendorf Verkehrsverbesserungen und die Fahrbahnverbreiterung geplant.

Ab der großen Willhofer Kurve wird die Straße links am Hang entlang bis zum Klärwerk etwas breiter werden. Der momentane Parkplatz soll dabei ersatzlos rückgebaut werden. Nach der Kreuzung mit dem Radweg bis zum Ortseingang von Altendorf wird die Straße nach rechts um etwa einen Meter verbreitert werden. Dadurch wird der Verkehrsfluss wesentlich verbessert und die Straße auch übersichtlicher gestaltet. Allerdings wurden diese Arbeiten, wegen anderer dringender Maßnahmen verschoben. Sie sollen voraussichtlich 2017 umgesetzt werden. Der Grunderwerb wird aber vom Amt bereits realisiert.

Dringend sanierungsbedürftig ist die Gemeindestraße von Dürnersdorf in Richtung Enzelsberg. Die Straße ist insgesamt 1300 Meter lang, wobei der Anteil der Gemeinde Altendorf 700 Meter beträgt und der Nachbargemeinde Niedermurach 600 Meter gehören. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden und das Ingenieurbüro Weiß trafen sich kürzlich vor Ort zur Besichtigung. Dabei wurde vereinbart, erst einmal eine Entwurfsplanung zu machen. Das Ingenieurbüro wird hierzu auch die 2006 schon einmal angestellten Planungen mit heranziehen. Weiter wird ermittelt, inwieweit eine Erneuerung erforderlich ist und welche Straßenstücke mit einer Oberbauverstärkung versehen werden können. Das Honorarangebot wird im Januar vorgelegt. Die Planung könnte bis Mai fertig sein.

Wenn die Straße 2017 saniert werden soll, muss bis zum Herbst 2016 der Antrag bei der Behörde eingereicht werden.
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