Versammlung des Landvolks
Hilfe zur Selbsthilfe im Senegal

Vermischtes
Altendorf
20.02.2016
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Alfons Wittmann, Vorsitzender der Landjugend Niedermurach, gab einem Praktikanten aus Senegal Anleitungen zum Imkern. Bild: hfz

Die Beziehungen zum Senegal besteht seit Jahren. Neben dem Gemüseanbau soll vor allem für Frauen eine weitere Einnahmequelle erschlossen werden.

Einen umfangreichen Rückblick sowie einen Ausblick auf 2016 gab es bei der Kreisversammlung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Pfarrheim Altendorf. Eine Andacht mit Landvolkpfarrer Michael Hoch und musikalischer Gestaltung durch die Gruppe "Nur Mut" war vorausgegangen. Landvolkreferentin Gertrud Binner stellte das neue Partnerschaftsprojekt mit dem Landvolk im Senegal vor, bei dem bestehende Gemüsegärten aus einem Vorgängerprojekt ertüchtigt und neue angelegt werden sollen.

Stellung verbessern


Der Ertrag soll nicht nur zur Eigenversorgung dienen, sondern auch zum Verkauf. Besonders Frauen können durch diesen Beitrag zum Familieneinkommen ihre gesellschaftliche Stellung dadurch erheblich verbessern. Neu soll Honig als weitere Ertragsquelle hinzukommen. Dafür werden Imker ausgebildet und ausgestattet. Derzeit laufen die Verhandlungen mit dem Entwicklungshilfe-Ministerium, welches das Projekt zu Dreiviertel fördern soll.

Alfons Wittmann berichtete von einem senegalesischen Praktikanten, der das Erlernte bei Schulungen an seine Landsleute weitergeben wird. Bisher wurden wilden Bienenvölkern einfach Waben gestohlen, wodurch nicht nur die darin enthaltene Brut sondern meist auch das ganze Volk zerstört wurde. Nun wird die Kultivierung der Bienen, das Züchten von Königinnen, das Unterteilen in Honig- und Brutwaben und das schonende Ernten des Honigs erlernt. Derzeit werden 250 Frauen geschult, die dann mit ihren ganzen Familien davon profitieren. Wenn das Projekt offiziell startet, wird ein zentraler Schleuderraum die erste größere Investition sein.

Kreisvorsitzende Monika Pürzer blickte auf die letzte Versammlung mit Neuwahlen zurück, bei der ein zehnköpfiges Team gewählt wurde. Der Einkehrtag in Ettmannsdorf mit Pfarrer Edmund Prechtl aus Pressath sei sehr gut besucht gewesen und beim Kreisausschuss in Mitterauerbach wurden mit Thomas Salzl und Martin Prey langjährige, verdiente Vorstandmitglieder verabschiedet. Außerdem wurde dort die Aktion "Friedensbaum" vorgestellt, die inzwischen in Niedermurach und Dürnsricht stattgefunden hat.

Die Familienwanderung führte zum Braunkohletagebau-Museum nach Wackersdorf und der Ausflug ging mit einem voll besetzten Bus in die Sächsische Schweiz. Pürzer erinnerte an das Thema "Kommunikation in der Familie" und den Lichtmesstag.

Den Ausblick übernahm -Kreisvorsitzende Bianca Wendl. Am Samstag, 27. Februar, steht das Thema "Sich in der Bibel wiederfinden" beim Einkehrtag auf dem Programm. Für 10. Mai steht die Sitzung mit den Ortsverantwortlichen in Mitterauerbach fest. Hier werden der Familienbildungssonntag, der Lichtmesstag und die nächste Kreisversammlung geplant. Die Familienwanderung ist für Juni in Vorbereitung und die Anmeldung für den Ausflug ins niederösterreichische Waldviertel am zweiten September-Wochenende läuft bereits. Ortsgruppen können sich weiterhin an "Frieden geben - Frieden leben - damit Friede wachse" beteiligen und bekommen vom Kreisverband einen Baum und die Vorlagen zur Aktion.

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Weitere Informationen:

www.klb-regensburg.de
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