Zeichen der Frömmigkeit
Segen für Kreuz auf dem Bäumlhof

Das renovierte Haus- und Hofkreuz am Bäumlhof in Unterkonhof erhielt durch Pfarrer Johann Wutz den kirchlichen Segen. Bild: haa
Vermischtes
Altendorf
04.06.2016
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Haus- und Hofkreuze sind Zeichen des Glaubens und der Frömmigkeit. Robert Bäuml hält an dieser Tradition fest.

-Unterkonhof. Eines dieser Zeichen sowie der althergebrachten und seit vielen Jahrzehnten überlieferten Tradition ist das Haus- und Hofkreuz beim Bäuml-Hof in Unterkonhof. 1892 wurde es errichtet. Seitdem haben viele Generationen vor diesem Kreuz gebetet, Trost und Schutz gesucht oder für ein freudiges Ereignis gedankt. Warum das mächtige Kreuz, das mittlerweile 125 Jahr alt ist, angefertigt wurde, lässt sich nicht mehr ergründen. Doch in dem Weiler ist es neben dem religiösen Aspekt auch ein Stück Identität. So mancher Wanderer, der vorbei geht, verrichtet ein kurzes stilles Gebet oder zieht zumindest seinen Hut.

Als das bestehende Wirtschaftsgebäude im letzten Jahr abgebrochen und eine neue Maschinenhalle erstellt wurde, war es für Robert Bäuml eine Selbstverständlichkeit, das Kreuz an dem neuen Gebäude wieder anzubringen. Wind und Wetter hatten jedoch an dem religiösen Standbild in all den Jahren ihre Spuren hinterlassen. In der Werkstatt von Hermann Schindler in Hiltersried wurde die Holzskulptur einer gründlichen Renovierung unterzogen.

Nun grüßt das Hofkreuz, das auch farblich aufgefrischt wurde, von der neuen Halle. Während einer Maiandacht auf dem Bäumlhof erhielt es von Pfarrer Johann Wutz den kirchlichen Segen. Er bezeichnete es als nette Geste, dass Robert Bäuml das Kreuz erneuern ließ. Die Andacht, an der sich auch die Bevölkerung aus Willhof beteiligte, wurde vom Männerchor Altendorf mit volkstümlichen Marienliedern mitgestaltet. Danach lud der Hofbesitzer zur Brotzeit in die neue Halle ein.
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