60 Jahre Elisabethenverein: von der Ein-Frau-Krankenpflege zum 20-Mann-Unternehmen und zum ...
Hilfe im Namen der Heiligen

Am Namensfest der heiligen Elisabeth feierte der Elisabethenverein 60-jähriges Bestehen. Begonnen hatte alles mit der Einrichtung einer Krankenpflegestation. Geburtshelfer waren der damalige Pfarrer Julius Meister und Maria Greiner.

Wendejahr 1974

Die Feier begann mit einem Jubiläumsgottesdienst in der neuen Kirche, bei dem der verstorbenen Mitglieder gedacht wurde. Im Anschluss trafen sich die Aktiven im Pfarrheim. "Der Verein startete mit 170 Mitgliedern, aber schon bald stieg diese Zahl auf über 400 an. Immer mehr nahmen die ambulante häusliche Krankenpflege in Anspruch. Es wurde notwendig, weitere Pflegekräfte einzustellen", berichtete Vorsitzende Maria Siebert. Bis 1974 musste der Club die Kosten für Personal, Auto und diverse Pflegehilfsmittel selbst tragen. Bestehen konnte er nur dank der jährlichen Zuschüsse der Gemeinde und des Caritas-Verbands.

1974 besserte sich die Finanzlage, denn die Krankenkassen erkannte den Wert der ambulanten Krankenpflege an. Der Elisabethenverein konnte nach festen Gebührensätzen mit den Kassen abrechnen.

"Als langjährige ehrenamtliche Kassenverwalterin leistete hier unser Ehrenmitglied Elisabeth Funke enorme Arbeit", lobte Siebert. Die ambulante Krankenpflege entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem kleinen Unternehmen, für das der Verein die Verantwortung auf Dauer nicht mehr übernehmen konnte. Seit Januar 1988 ist die Katholische Kirchenstiftung Altenstadt nun Träger.

Der Elisabethenverein ist seither Förderverein für die ambulante Krankenpflege. Der Vorstand war über all die Jahre hinweg auch bemüht, den Mitgliedern Gemeinschaft erleben zu lassen.

"Ausflugsfahrten, Besinnungstage, Andachten, ein ausgelassener Frauenfasching, gemeinsam etwas erleben - all das soll einen festen Stellenwert in unserem Vereinsleben haben", betonte die Vorsitzende.

Bekannter Seniorentreff

"Unsere überwiegende Aufgabe besteht derzeit darin, die monatlichen Seniorennachmittage im Pfarrheim abwechslungsreich und dekorativ zu gestalten. Im Frühjahr und im Herbst suchen wir ein schönes Ausflugsziel mit einer guten Einkehr. Auch bei Festen der Pfarrei oder Kindergarten stehen wir bei Fuß. Für die Mutter-Kind-Gruppe haben wir seit Bestehen die Trägerschaft übernommen."
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