Altenstädter Josef Albrecht feiert mit seiner großen Familie 80. Geburtstag
Ruhig und bescheiden

Der Kreis der Gratulanten wird am Sonntag um Einiges größer sein. Am Donnerstagvormittag empfing Jubilar Josef Albrecht zunächst Bürgermeister und Kaplan. Am Abend gratulierten die Vereine. Von links: Richard Albrecht, Jubilar Josef Albrecht, Kaplan Sebastian Scherr, Ehefrau Barbara Albrecht, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Elfriede Fürnrohr und Stieftochter Lydia Großmann. Bild: ck
Josef Albrecht spricht nicht gerne über sich. Im Mittelpunkt steht er erst recht nicht gerne. Das ließ sich aber am Mittwoch nicht vermeiden, schließlich feierte er in seinem Haus in der Rosenstraße mit der engsten Familie 80. Geburtstag. Am Sonntag folgt das große Fest mit all seinen Kindern, den 16 Enkeln und 3 Urenkeln.

Geboren wurde Albrecht am 26. August 1935 in Vohenstrauß. Er wuchs mit einem jüngeren Bruder auf, der jetzt in Hamburg wohnt. Seine Schwester starb mit sechs Jahren. Als junger Mann machte er bei dem Vohenstraußer Friseur Sollfrank eine Ausbildung. Nach der Lehre ging er für zehn Jahre auf den Bau nach Stuttgart. 1962 heiratete er die Eslarnerin Barbara Hopfner. Das Paar bekam fünf Söhne und zwei Töchter, außerdem gehören noch zwei Stiefkinder zur großen Familie des Jubilars.

Nach der Zeit in Stuttgart arbeitete Albrecht einige Jahre als Lagerist bei Hertie in Weiden. Als ein Mitarbeiter der ersten Stunde sorgte er ab 1974 bis zu seinem Herzinfarkt im Jahr 1997 im Edeka-Supermarkt für gefüllte Regale. Auf diese Zeit ist Albrecht sehr gut zu sprechen: "Im Top war ich vom ersten Tag an." 1973 baute der Familienvater das Haus in der Rosenstraße. Viele Vereine des Ortsteils klopften danach an seiner Türe an.

Neben einem gepflegten Schafkopf im Gasthaus "Böhm" liebt der Jubilar den Fußball beim SV Altenstadt bei Vohenstrauß, wo er seit 50 Jahren Mitglied ist. Seit vier Jahrzehnten ist er den Altenstädter Keglern treu. Daneben gratulierten auch die Vohenstraußer SPD und die Siedler aus Altenstadt.

Seit ein paar Jahren hat der 80-Jährige teils schwere Probleme mit dem Herzen. Dreimal stand er dem Tode nahe, kämpfte sich aber immer wieder ins Leben zurück. Ein Herzschrittmacher bringt ihm nun seit wenigen Monaten spürbare Erleichterung. Vor allem gute Gesundheit wünschten deswegen am Mittwochvormittag Kaplan Sebastian Scherr, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Elfriede Fürnrohr vom Pfarrgemeinderat.
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