Altenstädter Museum feiert ersten Geburtstag - Demnächst auch Vorträge und Sonderausstellungen
Baby mit vielen Bewunderern

Das Altenstädter Museum im alten Schul- und Mesnerhauses wird am Samstag, 28. Februar, ein Jahr alt. Ein Jahrzehnt hatte der Heimatverein um Alfons Barth dazu Vorarbeiten geleistet. Drei Jahre dauerte die Umbauzeit. Eigentümerin ist die Gemeinde. An Umbaukosten fielen rund 600 000 Euro an. Dazu kommen etwa 90 000 Euro für die Ausstattung.

Immer wieder spendeten generöse Mitglieder für das "Baby". 20 000 Euro übergab Kassier Werner Spiesmacher Ende 2014 im Rathaus. Die Gemeinde übernimmt die laufenden Betriebskosten und die Kosten für die Einrichtung. Für die Ausstattung mit Exponaten und das Personal für Aufsicht und Führungen ist der Heimatverein zuständig. Der Eintritt am Sonntag von 14 bis 16 Uhr und am Mittwoch von 16 bis 18 Uhr ist frei. Im Januar begrüßten die Verantwortlichen die 1000. Besucherin.

Das Konzept reicht von der Ur- und Frühgeschichte der Gemeinde über die Entwicklung im Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Für tschechische Gäste steht ein zweisprachiger Führer durchs Museum zur Verfügung.

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Jörg Krämer beschreibt den museumspädagogischen Ansatz so: "Wir wollen nicht nur geschichtliches Wissen vermitteln, sondern als Ort des Forschens und Sammelns auch ein Ort der Begegnung sein."

Es gibt immer viel zu tun. Die Mitarbeiter erfassen Exponate, Urkunden und Bücher, die immer wieder von Bürgern abgegeben werden. Nicht alles kann angenommen werden. 2015 werden die Inhalte der Medienstationen ergänzt und verbessert. Die Planungen für erste Vorträge und Ausstellungen im Museumsgewölbe stehen. Die Räume bieten sich auch für standesamtliche Hochzeiten an. Eine Vorreiterrolle übernahmen hierbei Gemeinderat Dominik Baschnagel und seine Amelie.

Am Dachboden über dem Gewölbe stehen viele gespendete landwirtschaftliche Geräte. Sie sollen 2015/16 für Besucher zugänglich gemacht werden. Eingebunden bei Führungen wird wie am Tag des offenen Denkmals auch die nebenan stehende alte Kirche oder Goldene Gasse an der Grundschule. Gesucht sind weitere ehrenamtliche Helfer.
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