Bessere Welt ist möglich

"Wie schön wäre es auf der Welt, wenn wir alle ohne Vorurteile, Ängste, Neid und Misstrauen sagen würden: Willkommen, egal woher du kommst, wie du aussiehst und welche Sprache du sprichst." Diesen Wunsch sprach Alexandra Adam zum Volkstrauertag aus.

Alexandra war eine von sechs Neuntklässlern der Mittelschule, die an der Gedenkfeier teilnahmen. Rektorin Gabriela Reitinger-Maier begleitete mit der Musikkapelle Roggenstein die Trauerfeier. Trotz des Regens nahmen dieses Jahr an der Zeremonie nicht nur Honoratioren und Vereinsvertreter, sondern viele unorganisierte Bürger teil. Pfarrer Markus Nees und als Vertreter der evangelischen Kirche Heinz Liewald erinnerten an die beiden verheerenden Weltkriege und dankten für Frieden in einem vereinten Europa. Bürgermeisters Ernst Schicketanz schloss in seine Rede all jene ein, die immer noch unter den Folgen des letzten Krieges litten. Er erinnerte an die Aufgaben der Kriegsgräberfürsorge, die 70 Jahre nach den Schlachten noch immer Gefallene bergen und identifizieren lässt. Im katholischen Gottesdienst für die Gefallenen sprachen Grundschüler Fürbitten.

Das Museum gedenkt der Toten mit einer Ausstellung am Mittwoch, 19. November. Von 16 bis 18 Uhr werden Bilder aller Altenstädter und Meerbodenreuther gezeigt, die 1914/ 1918 oder 1939/1945 gefallen sind.
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