Die Mitte dehnt sich aus

Das ehemalige Hofbauer-Gelände an der Ernst-Kraus-Straße wird in den Bebauungsplan "Altenstadt-Mitte" einbezogen. Das Biotop im nördlichen Teil des Areals entlang der Karl-Hofbauer-Straße bleibt erhalten. Bild: adj

Die Gemeinde wächst und gedeiht. Damit das so bleibt, sind intensive Verhandlungen mit einem Investor nötig.

Um etwa 12 000 Quadratmeter vergrößert sich nach dem Willen der Kommune die bebaubare Fläche im Gebiet "Mitte". Mit dem Röger- und dem ehemaligen Hofbauer-Gelände ergibt sich so eine Gesamtfläche von etwa zwei Hektar. Wie Bürgermeister Ernst Schicketanz betont, gibt es Verhandlungen mit einem Investor. Konkretes könne er aber im Augenblick noch nicht sagen. Eingerahmt von einem Wall zur Bahnlinie, von dem Biotop entlang der Karl-Hofbauer-Straße und von Altenstadt-Süd, soll der Bebauungsplan Altenstadt-Mitte umgesetzt werden. Einzelheiten stellte Stadtplaner Ralph Stadter aus Bayreuth dem Bauausschuss vor.

Vorgesehen ist ein Mischgebiet, so dass eine Anpassung des Flächennutzungsplans nicht erforderlich wird. Das Biotop entlang der Karl-Hofbauer-Straße bleibt erhalten. Im Bereich des Bahnhaltepunktes ist eine Park-and-ride-Fläche für 10 Autos und 11 Fahrräder eingearbeitet. Im mittleren Bereich entstehen 7 Bauparzellen.

Die Gebäude können zwei- oder dreigeschossig mit einer maximalen Firsthöhe von 12 Metern werden. Die Wandhöhe beträgt höchstens 9,50 Meter. Die Bebauung ist offen und geschlossen möglich. Auf dem Röger-Gelände befinden sich zwei Baufelder. Hier sind Gebäude mit zwei Vollgeschossen geplant.

Die Dachformen sind allgemein offen. Die Entwässerung erfolgt im Mischsystem. Entlang der Bahn ist ein 4 Meter hoher Lärmschutzwall geplant. Weitere Lärmschutzmaßnahmen sind im Bebauungsplan festgelegt.

Susanne Ullmann, Mitarbeiterin des Büros Mertl aus Friedenfels, ging auf die zu schaffenden Ausgleichsflächen ein. Der Planungsraum umfasst 2,1 Hektar. Der Ausgleichsbedarf beläuft sich auf 1,38 Hektar. Auf der Öd (0,36), auf der Höhe (0,38) und in Gschwend (0,67) hätte die Gemeinde Flächen. Diese müssten begrünt oder bepflanzt werden. Was das kostet, ist noch unklar. Die Pläne bekommen nun die Gemeinderatsfraktionen zur Beratung.
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