Dr. Thomas Bäumler liest vor rund 50 Zuhörern aus seinem Erstlingswerk
Abrechnung mit der Diözese

Autor Thomas Bäumler signierte bei der Lesung geduldig die Bücher der Besucher. Bild: adj
Es träumen viele davon, ein Buch zu schreiben. Dr. Thomas Bäumler hat sich diesen Traum erfüllt. Inspiriert von Einflüssen seiner Kinder- und Jugendzeit in einem streng katholischen Elternhaus und der mangelnden Aufarbeitung durch die Amtskirche hat er rund um den Missbrauch von Kindern einen Kriminalheimatroman geschrieben.

Mehr als 50 Interessenten waren auf die Piazza am Rathaus gekommen, um sich Kostproben aus dem Erstlingswerk "Priester - Neffe- Tod", gelesen von Autor Bäumler, anzuhören. Der Gynäkologe erzählte, dass er in einem streng katholischen Elternhaus in Altenstadt aufgewachsen ist. Als Ministrant und in der Jugendarbeit habe er in der Pfarrei mitgearbeitet. Die Missbrauchsfälle in der Kirche und die mangelnde Aufarbeitung durch die Heimatdiözese haben ihn zu dieser Geschichte inspiriert.

Die tragische Figur in dem Roman ist das Missbrauchsopfer Josef Beierl, das sich mit 22 Jahren das Leben nimmt. Es wuchs in einem fiktiven Ort in der nördlichen Oberpfalz auf. Hier geschieht ein Mord an einem Priester.

Die junge Volontärin der Heimatzeitung, Gerti Zimmermann, arbeitet die Lebensgeschichte von Josef an Hand seine Tagebuches auf. Mit drei unterschiedlichen Passagen aus dem Buch machte Bäumler den Besuchern der Lesung sein Werk schmackhaft.

Im Anschluss signierte der Autor die Bücher mit persönlichen Worten. Die Mitarbeiterinnen der Gemeinde bewirteten die Gäste mit Getränken.
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