Eine macht Plus, die andere schreibt erneut rote Zahlen
Große Kluft bei Kitas

Der Finanzausschuss beschäftigte sich mit dem Haushalt 2015 und den Betriebskostendefiziten 2014 der beiden Kindergärten. Wie in den Vorjahren gab es bei "Arche Noah" ein erhebliches Defizit, beim "Regenbogenland" dagegen einen Überschuss. Das liegt in erster Linie an unterschiedlichen Personalkosten.

Kämmerer Rüdiger Fuhrmann erläuterte die Zahlen. Beim katholischen Kindergarten summiert sich das Defizit auf 79 745 Euro. 90 Prozent davon trägt die Gemeinde, das sind 71 771 Euro. Die Kommune hat bereits 64 245 Euro Vorauszahlungen geleistet. Bei der AWO-Einrichtung ergibt sich ein Guthaben in Höhe von 3045 Euro. Auch hiervon entfallen 90 Prozent, also 2741 Euro, auf die Gemeinde. Der Überschuss soll in die Tagesstätte investiert werden. Im Haushaltsplan rechnet die "Arche Noah" mit Ausgaben in Höhe von 589 496 Euro (Vorjahr 556 953 Euro) und Einnahmen von 485 160 Euro (Vorjahr 476 996). Daraus ergibt sich ein Betriebskostendefizit von 104 336 Euro. 90 Prozent davon entfallen auf die Gemeinde. Die Kommune muss also drei Vorauszahlungen über je 31 300 Euro leisten.

Das "Regenbogenland" kalkuliert 2015 mit 454 806 Euro (Vorjahr 500 750 Euro) bei den Ausgaben und mit 434 084 Euro (Vorjahr 504 734 Euro) bei den Einnahmen. Daraus ergäbe sich ein Defizit von 20 722 Euro. Der Anteil der Kommune (90 Prozent) läge dann bei 18 650 Euro. Vorauszahlungen sind nicht geplant.
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