Erlös gut angelegt

Die vielen Aktionen des Altenstädter Frauenbunds brachten einen sehr guten Erlös für die Vereinskasse. Deshalb überreichten Vorsitzende Martha Bauer (Zweite von links), Stellvertreterin Ingrid Reber (rechts) und Vorstandsmitglied Klara Silbermann (Mitte) 1500 Euro an Dekan Alexander Hösl (links) sowie Werner Hanauer. Bild: dob

Die positive Entwicklung des Katholischen Frauenbunds Altenstadt ist ein Herzensanliegen der Vorsitzenden Martha Bauer. Kein Wunder, dass sie ihrer Gemeinschaft in der Jahreshauptversammlung erneut sechs Neuzugänge präsentierte.

Damit hat der Zweigverein nun 106 Mitglieder. Elsa Baierl, Angela Brunner-Hilburger, Petra Schmidt-Moll, Rosemarie Seidl, Heidi Sollfrank und Martina Ulrich erklärten sich bereit, in die Frauengemeinschaft einzutreten.

Volles Programm

Die Fülle an Terminen listete Bauer im Tätigkeitsbericht auf. Angesichts eines vollen Programms erwirtschafteten die Mitglieder auch wieder einen stolzen Erlös, verkündete stellvertretende Vorsitzende Ingrid Reber in Vertretung von Schatzmeisterin Gerlinde Nickl im Finanzbericht. Cornelia Striegl und Renate Balk prüften die Belege ohne Beanstandungen.

Im gleichen Atemzug erklärte die Vorsitzende, dass sie deshalb weitere 1000 Euro für den Bau des Pfarrheims beisteuern wollen. Weitere 500 Euro waren für die Hilfsaktion "Anja will leben" bestimmt. Dekan Alexander Hösl dankte für die Spendenfreudigkeit und die geleistete Arbeit.

Das breitgefächerte Angebot mache die Gemeinschaft für jung und alt attraktiv, was sich in den Neuzugängen niederschlage. Allerdings strahle der Verein dadurch auch nach außen hin auf die ganze Gesellschaft aus und wirke konstruktiv in die Kirche hinein. Der Führungsmannschaft mit Bauer an der Spitze dankte der Geistliche ausdrücklich und überreichte einen Kräuterlikör der Hildegard von Bingen.

Große Reichtümer anzusparen, mache wegen der niedrigen Zinseinnahmen wenig Sinn, erklärte Bauer den Spendenwillen. Werner Hanauer übernahm für die Initiatorengruppe heraus für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei die 500 Euro und berichtete über die Erfolgsgeschichte der Aktion. Mit 120 000 Euro sei das Ziel finanziell gesehen erreicht. Schließlich dankte die Vorsitzende aber auch allen anderen Helferinnen, die das Vorstandsteam unterstützen. "Es läuft so gut bei uns, weil Sie alle weit mehr tun als ihre Pflicht."

Mit dem Positionspapier "Leben in Beziehungen - Verbundenheit und Gebundensein in Ehe, Partnerschaft und Familie" nimmt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) die Vielfalt von Paar- und Familienbeziehungen von Frauen, Männern und Kindern in den Blick. Darin sind auch Anforderungen an den Gesetzgeber, Kirche, Unternehmen und Sozialpartner formuliert, berichtete Bauer, die auch Bezirksvorsitzende ist. Die Verantwortlichen des Zweigvereins baten Dekan Hösl, aus Sicht der Kirche dazu Stellung zu nehmen.

Seit über 40 Jahren habe sich an der Pastoral mit wiederverheirateten Geschiedenen eine breite Diskussion entwickelt. Seiner Meinung nach werde es keine einheitliche Vorgehensweise geben können. Der Geistliche zeigte den Frauen anhand zentraler biblischer Stellen die Haltung der alten Kirche und beleuchtete dogmatische, moraltheologische, kirchenrechtliche und pastorale Fragen.

Lösungen suchen

Unter Berücksichtigung dieser einzelnen Felder müsse auf Lösungssuche gegangen werden. Befruchtende Ansätze könnten dabei in der Pastoral der Orthodoxie, in der Ostkirche gefunden werden, fand der Sprecher.
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