Ermelinde Pöllath feiert 80. Geburtstag
Agile Schneiderin

Zum 80. Geburtstag erhielt Ermelinde Fröhlich (Dritte von links) Glückwünsche von Bürgermeister Ernst Schicketanz (Dritter von rechts) und Evi Kamm (Zweite von links) sowie von den Töchtern Theresia (links) und Hildegard (Zweite von rechts) sowie Schwiegersohn Anton (rechts). Bild: spz
Eigentlich ist Ermelinde Pöllath - diesen Namen gaben ihr die Eltern, als sie in Nagel im Fichtelgebirge das Licht der Welt erblickte - eine Oberfränkin. Bereits im Alter von zwei Jahren zog das Mädchen mit Mutter Carolina, Vater Josef und Bruder Herbert in die Oberpfalz. Der Vater hatte nach der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft Arbeit als Kraftfahrer bei Beyer & Co. bekommen.

In Weiden kamen Schwester Hildegard und der zweite Bruder Helmut zur Welt. 1949 bezog die Familie das Eigenheim im Forstweg. Dort kam Bruder Josef zur Welt.

Die älteren Einwohner werden sich noch an das Lebensmittelgeschäft und den Milchladen der Mutter erinnern. Ermelinde lernte in Weiden Herrenschneiderin. Die 19-Jährige lernte bei der Fahrt mit dem Rad in die Arbeit den jungen Glasschleifer Theo Fröhlich kennen und lieben. Ein Jahr später heirateten sie. Noch im selben Jahr kam Tochter Hildegard und ein Jahr später die zweite Tochter Theresia zur Welt.

Ermelinde Fröhlich arbeitete sieben Jahre als Packerin bei Beyer & Co. und fast 25 Jahre in der Klinik Wöllershof überwiegend als Schneiderin. Sie hat die Enkel Helmut, Jürgen, Rainer und Anita. Seit drei Jahren sorgt Urenkel Toni dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Zwölf Jahre leitet sie den AWO-Seniorenclub. Seit 22 Jahren hält sie dem VdK die Treue. Dessen Frauenbetreuerin Maria Festbaum und Tochter Theresia gratulierten ebenso zum 80. Geburtstag wie Bürgermeister Ernst Schicketanz.
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