Erst nach Sauerbachtal Gas geben

Bernhard Pscheidt, stellvertretender Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft will, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung versetzt wird und auch noch hinter der Einmündung ins Sauerbachtal gilt. Bild: adj

Ein besonderes Gefährdungspotential sehen die Freien Wähler an der B 22 bei der Einmündung zum Sauerbachtal/Haidweiher. Hier überqueren Spaziergänger, Radler und Wanderer die Bundesstraße.

Das Sauerbachtal ist ein Naherholungsgebiet für die Einwohner der Gemeinde. Das Gebiet rund um die Haidmühle und der Bürgerwald wird von vielen Menschen zu Erholung genutzt.

"Durch die Nähe zum Ort und zum Pendlerparkplatz, aber auch wegen der vielen markierten Wege wird dieser Bereich von vielen Menschen, darunter Senioren und Familien mit kleinen Kindern oder Kinderwagen stark frequentiert", erklärte stellvertretender Vorsitzender Bernhard Pscheidt.

"Der kombinierte Fuß- und Radweg endet dort. Die Weiterführung wurde zwar beantragt aber vom Bund nie gebaut." Vom Kreisverkehr kommend wird die Begrenzung auf 60 Stundenkilometer bereits vor der Einfahrt ins Sauerbachtal aufgehoben. Von Erbendorf kommend gilt die Beschränkung erst dahinter.

Ein einwöchiger Blitzmarathon habe gezeigt, dass hier eine besondere Gefährdung vermutet werden könne. "Auch im Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde nimmt dieser Bereich für Freizeit und Naherholung eine wichtige Stelle ein."

Die Freien Wähler beantragen deshalb, die Geschwindigkeitsbegrenzung bis zum Anwesen Ziegelhütte zu verschieben. Pscheidt hat den Antrag an das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, ans Landratsamt, an Bürgermeister Ernst Schicketanz und die Fraktionen im Gemeinderat geschickt. "Mit einfachen und kostengünstigen Mittel kann hier mehr Sicherheit geschaffen werden."
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