Erste-Hilfe-Kurs für Asylsuchende und Kriegsflüchtlinge
Notruf in vier Sprachen

BRK-Ausbilder Matthias Löw (Mitte) zeigte den Asylsuchenden und Kriegsflüchtlingen beim Erste-Hilfe-Kurs auch die Ausstattung eines Notarztfahrzeuges. Das BRK bot den Kurs kostenlos an. Bürgermeister Ernst Schicketanz lobte das Angebot als Schritt zur Integration. Bild: adj
Einen weiteren Schritt in Richtung Integration machten 20 Asylsuchende und Kriegsflüchtlinge mit der Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs des Bayrischen Roten Kreuz im Pfarrheim. Der Kurs ist unerlässlich für den Erwerb des Führerscheins. Der wiederum ist häufig Voraussetzung, um einen Arbeitsplatz zu finden.

Für viele war der Lernstoff in dieser Aufarbeitung Neuland. Allerdings brachten gerade die Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, Grundkenntnisse vor allem im Anlegen von Verbänden mit.

Organisiert hatten die Aktion Gemeinderat Konrad Merk und Dalal Makari-Pausch. Sie sehen darin auch eine Vorbildfunktion für weitere Projekte und Angebote, die den Asylsuchenden den Alltag in Deutschland erleichtern.

An drei Tagen vermittelte Ausbilder Matthias Löw mit Makari-Pausch und einer weiteren Dame, die beim Übersetzen half, die Grundbegriffe der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis bei. Neu für alle waren die Hinweise zum Absetzen des Notrufs. Mit viel Lerneifer waren die Teilnehmer, darunter auch zahlreiche Frauen, bei der Sache. Löw nannte es eine Herausforderung, den Kurs gleichzeitig in vier Sprachen, Deutsch, Englisch, Arabisch und Russisch abzuhalten.
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