Farbe und Holz

Mit ihren harmonischen Bildern weckt Ilse Schimborski Fröhlichkeit, aber auch Nachdenklichkeit bei Betrachtern.

Die Werke in Acryl, Aquarell oder Mischtechnik sind ausdrucksstark und von unterschiedlichen Farbkombinationen geprägt. Die Arbeiten mit Rebenhölzern und andere Holzarbeiten zeigen ihre Inspiration durch die Natur.

Zahlreiche Gäste waren zur Ausstellungseröffnung ins Rathaus gekommen. Für Laudator Holger Buscholl war der Termin etwas Besonderes. Die Künstlerin ist seine Tante. Das Wirken Schimborskis nahm seinen Anfang in Großbottwar in Schwaben. Außergewöhnliche Bilder und Wurzelobjekte prägen ihr Schaffen. Neben Acrylmalerei und Aquarellen liebt sie das Experimentieren mit Mischtechniken. Viele Bilder bewegen sich im abstrakten Bereich. Für ihr Kinderbuch "Finu reist nach Afrika", das sie selbst illustriert und getextet hat, bekam sie viel Aufmerksamkeit. Derzeit arbeitet Schimborski an ihrem zweiten Buch.

Bürgermeister Ernst Schicketanz brachte den Besuchern den Werdegang der Künstlerin näher. Schimborski, geborene Winter, wurde am 27. April 1949 geboren und wuchs in Altenstadt auf. Von 1956 bis 1963 besuchte sie die Grund- und Hauptschule in Altenstadt. Bis 1966 absolvierte sie eine Lehre im Schuhhaus Sauer in Weiden. Bis 1968 arbeitete sie bei Coca-Cola Altenstadt im Büro.

Über Erlangen und Nürnberg führte sie ihr Weg 1979 nach Großbottwar in Baden-Württemberg. Ihre künstlerische Ader entdeckte sie 2006. Die Arbeiten mit Rebenhölzern und Holz kamen dazu. Das erste Kinderbuch erschien 2013. In diesem November soll das zweite folgen. Das erste Akkordzithertrio unter Leitung von Nikolaus Dorner umrahmte den Abend.
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