Fehlendes Zuhören führt häufiger zu Problemen als mangelndes Reden

Fehlendes Zuhören führt häufiger zu Problemen als mangelndes Reden (sm) 36 Ehepaare feierten am Samstag zusammen mit der Pfarrei ihre Ehejubiläen. Pfarrer Markus Nees und der Pfarrgemeinderat hatten Paare, die 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50 und noch länger verheiratet sind, zum Jubelgottesdienst eingeladen. Nees stellte die Worte "zuhören, verstehen und miteinander reden" in den Mittelpunkt. "Es geht darum, dass ich erst mal zuhöre. Ich höre zu, ich versuche zu verstehen, ich denke das, was der andere
36 Ehepaare feierten am Samstag zusammen mit der Pfarrei ihre Ehejubiläen. Pfarrer Markus Nees und der Pfarrgemeinderat hatten Paare, die 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50 und noch länger verheiratet sind, zum Jubelgottesdienst eingeladen. Nees stellte die Worte "zuhören, verstehen und miteinander reden" in den Mittelpunkt. "Es geht darum, dass ich erst mal zuhöre. Ich höre zu, ich versuche zu verstehen, ich denke das, was der andere an mich heranträgt, zu Ende." Stattdessen aber überlege man, was nicht passe und überlege Gegenargumente. "Wir lassen den anderen weiterreden, sind aber in Gedanken schon dabei, unsere Verteidigung aufzubauen." Probleme in der Ehe rührten nicht so sehr vom mangelnden miteinander Reden, sondern vom fehlenden Zuhören. "Zuhören setzt voraus, dass ich dem anderen einen Vertrauensvorschuss gebe." Das sei eine Frage des Respekts und der Achtung. "Es geht dabei um Liebe." Auch in der Beziehung zu Gott fehle bei sehr vielen Menschen völlig das Zuhören. Im Gottesdienst erneuerten die Jubelpaare ihr Eheversprechen per Handschlag. Es musizierte der Singkreis unter Leitung von Margret Rauch. Im Anschluss war Sektempfang im Pfarrheim. Bild: Schönberger
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