Freibier für alle Josefs

Bei der Josefifeier im Pfarrheim war ganz schön was los. Domspatz Peter Grey war genauso vertreten wie die "Waldhauser Sänger" mit Fred Fröhlich, die zwei "Schwougern" und das Trio "Traurige Boum". Bild: cr

Die "Traurigen Boum" texteten eigens eine Josefihymne. Schließlich standen an diesem einen Tag alle Sepps, Beppis, Seferln und Josefas im Mittelpunkt.

Die Hymne des Sängertrios beginnt humorvoll: "Seppal, Schnegeckal, steig aufi aufs Steckerl. 'S Steckerl bricht o, da Seppei liegt do." Die "Traurigen Boum" bedauerten aber, "dass der Vorname in der Stadt nichts mehr gilt, ja oft eine Schand' ist". Dafür erklärten sie: "Nur am Land ist es eine Ehre, wenn einer Sepperl heißt." Die Musiker sind außderm froh, dass auch die Josefas noch nicht ausgestorben sind.

Außerdem waren an diesem Tag Domspatz Peter Grey, die "Waldhauser Sänger" mit Fred Fröhlich und die zwei "Schwougern" vertreten. Als Moderater führte Helmut Hagn durchs Programm. Die KAB richtete die Josefifeier aus. Sie hat Tradition. Vor 1999 feierten die Namensvettern im Café Herzog am Radlerweg. Anschließend wurde das Fest ins Pfarrheim verlegt. Vorsitzender Kurt Fischer verkündete den rund 80 Gästen unter Beifall, dass alle Josefs Freibier bekämen.

Der Reinerlös des Abends kommt der Renovierung des Kirchturms der Pfarrkirche zugute. Auch die Wetteraussichten sorgten für gute Stimmung. Schließlich besagt eine alte Bauernregel: "Ist's am Josefstag schön, kann's nur gut weitergehen." Die meisten Gäste im Pfarrsaal erinnerten sich, dass in Bayern der St.-Josef-Tag 1969 als Feiertag und freier Schultag abgeschafft wurde. Die Sänger und Musikanten erzählten an diesem Tag viele solcher Anekdoten.
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