Fritsch bleibt Vorsitzender

Der Katholische Burschenverein ist kirchlich und gesellschaftlich engagiert. Johannes Fritsch (Dritter von links) und Christian Kick (Vierter von links) stehen der Gemeinschaft vor. Kaplan Sebastian Scherr (Zweiter von rechts) und dritter Bürgermeister Johann Gollwitzer (rechts) lobten die Burschen. Bild: dob

Der Katholische Burschenverein ist kirchlich und gesellschaftlich engagiert. Und das weiterhin mit Johannes Fritsch an der Spitze.

Ob Altkleidersammlung, Kirchenpatrozinium in Obertresenfeld, die Kegel-Stadtmeisterschaft oder bei Festen der regionalen Vereine - die Burschen sind überall dabei. Bei den anstehenden Neuwahlen votierten wieder alle Anwesenden für Johannes Fritsch aus Obertresenfeld als Vorsitzenden. Christian Kick aus Untertresenfeld ist sein Stellvertreter. Die Kassenführung übernimmt weiterhin Johannes Haberkorn. Um die schriftlichen Angelegenheiten kümmert sich Tobias Sollmann. Als Beisitzer bringen sich Michael Schwarzmeier, Christian Mößbauer und Manuel Albrecht ein. Die Kasse prüfen Florian Albrecht und Michael Sollmann.

Gutachten notwendig

Eine Diskussion entstand über den Maibaumtransport, der jedoch von Amtswegen klar geregelt ist. Nachdem an die Untere Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt die Frage herangetragen wurde, wie es sich mit der Genehmigungspflicht bei einer solchen Aktion verhält, hat sich das Landratsamt an die Regierung der Oberpfalz gewandt, das in Abstimmung mit dem Bayerischen Verkehrsministerium eine klare Regelung mitteilte. Bei den Maibaumtransporten handle es sich um örtliche Brauchtumsveranstaltungen. Erlaubt ist nicht alles. Demnach dürfen bei Fahrzeugen die zulässigen Abmessungen, Achslasten und Gesamtgewichte überschritten werden, wenn durch das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeugverkehr bescheinigt wird, dass keine Bedenken gegen die Verkehrssicherheit auf solchen Veranstaltungen bestehen. Das heißt, die Veranstalter müssen das entsprechende Fahrzeug alljährlich mit dem Maibaum beladen und dann von einem amtlich anerkannten Prüfer abnehmen lassen.

55 aktive und sieben passive Mitglieder gehören der Gemeinschaft an, die sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthof "Grüner Baum" traf. Seit sich der Verein mit einem Schuppen-Neubau einen Wunsch erfüllte, können sie ihr vereinseigenes Inventar und ihren Festwagen dort unterbringen.

Kaplan fühlt sich wohl

Der Zeltverleih laufe sehr gut, berichtete Vorsitzender Fritsch. Als Neumitglied war Niklas Haberkorn dabei. Dritter Bürgermeister Johann Gollwitzer dankte den jungen Männern, die stets nach vorne blickten und für alle Probleme eine Lösung fänden. Ebenso hob er die freundschaftlichen Verbindungen nach Schondra zum dortigen katholischen Burschenverein "Immergrün" im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen hervor, den die Altenstädter seit über 25 Jahren mindestens einmal jährlich besuchen.

Kaplan Sebastian Scherr gestand, dass er sich in der Gesellschaft des Vereins richtig wohlfühle. Kassier Johannes Haberkorn berichtete über die 62 Buchungsvorgänge des vergangenen Jahres.
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