Gemeindevertreter und Polizei gehen Beschwerden aus Bürgervervsammlung nach
Zickzacklinie gegen Parkchaos

Polizeioberkommissar Helmut Franz besuchte mit Vertretern der Gemeinde neuralgische Verkehrspunkte im Gemeindegebiet. Einer davon ist vor der Metzgerei Schedl in der Karl-Hofbauer-Straße. Bild: sm
In der Bürgerversammlung hatten einige Einwohner auf neuralgische Verkehrspunkte im Ort hingewiesen. Zusammen mit Polizei, Gemeindeverwaltung und Fraktionsvertretern ging Bürgermeister Ernst Schicketanz den Anregungen nach.

Bei der Einmündung der Lessing- in die Kapuzinerstraße mit Rechts-vor-links-Regelung hatte eine Bürgerin wegen Sichtbehinderung eine Haltelinie vorgeschlagen. "Keine Haltelinie ohne Stoppzeichen", kommentierte Polizeioberkommissar Helmut Franz. Die Räte erkannten aber Handlungsbedarf und entschieden sich wegen der Sichtbehinderung für die Aufstellung eines Verkehrsspiegel.

Zweite Station war die Einmündung der Kapuziner- in die Egerländerstraße. Hier stand ein Stoppschild zur Diskussion. Letztlich einigte sich das Gremium aber, alles so zu belassen, wie es ist.

Weiter ging es zur Fußgänger-/Radwegunterführung an der B 22. Angeregt worden waren hier versetzte Absperrungen. Diese stufte das Gremium an dieser Stelle aber als "viel zu gefährlich ein". Letztlich einigte man sich darauf, unterbrochene Linien auf beiden Seiten der B 22 und bei allen Einmündungen aufzumalen. Dadurch werde ein gewisser Warneffekt erzielt, eine Vorfahrtsänderung ergibt sich daraus nicht.

Diskussionen hatte es in der Bürgerversammlung über parkende Autos in der Karl-Hofbauer-Straße und in den Einmündungsbereichen der Waldrand- sowie der Hardtstraße vor der Metzgerei Schedl gegeben. Zu Stoßzeiten würden die Kunden, aber auch die Anlieger kreuz und quer stehen. Als Lösung will die Gemeinde in der Waldrandstraße bis zu einer Grundstückszufahrt in der Karl-Hofbauer-Straße eine Zickzacklinie als Parkverbotszone auf die Fahrbahn pinseln.

Ähnliches ist in der Baptist-Kraus-Straße geplant. Zur Entschärfung der Unfallgefahr kommt gegenüber der Einmündung Julius-Meister-Weg ebenfalls eine Zickzacklinie. Keinen Handlungsbedarf sah das Gremium im Bereich der Einbahnstraße bei der Grundschule, weil die Beschilderung ausreichend sei.
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