Geschichten und Erinnerung an Hans Vollath im Buch
Gaunereien verewigt

Hans Vollath, allgemein bekannt als "Der Gauner", liefert bis heute viel Stoff zum Schmunzeln. Ihm hat der Heimatverein ein Buch gewidmet. Bild: cr
Weit über die Grenzen seines Heimatortes Altenstadt hinaus war Hans Vollath (1905 bis 1975) als "der Gauner" schon zu Lebzeiten bekannt. Mit Streichen und Gaunereien erwarb er bleibende Bekanntheit. Seine Aktionen bringen immer noch Erzähler und Zuhörer zum Schmunzeln.

Viele kennen die Geschichte, wie Vollath die Polizei wegen einer Sprengung der Waldnaabbrücke auf den Plan rief. Der kleine Gauner kam tatsächlich, hatte in der Hand eine Gießkanne und sprengte damit das Bauwerk.

Streiche erzählt

Der Heimatverein hat diesen außergewöhnlichen Altenstädter im Museum aufgenommen und eine Stimme verliehen, die seinen Lebenslauf darstellt und einige Streiche erzählt. Nun gibt es auch ein Buch über Vollath.

Die Idee zu dieser Sammlung entstand aus dem Gewinn eines Landespreises durch eine Schülergruppe unter Betreuung von Rainer Christoph. Vor drei Jahren hatte sie sich der Lebensgeschichte des Schlawiners angenommen.

Buchvorstellung am Freitag

Der Heimatverein stellt am Freitag, 16. Oktober, das Buch vor. Viele Geschichten, Urkunden und Bilder wurden zusammengetragen. Christoph und weitere Vereinsmitgliedern bereiteten sie für das Werk auf. Zusammen mit den Erzählungen vom Gauner gibt es immer wieder interessante Hinweise auf die Geschichte und Entwicklung von Altenstadt in der Nachkriegszeit.

Die Gestaltung übernahm der Kunst- und Buchverlag Oberpfalz. Illustriert sind die Geschichten mit Zeichnungen von Senioren des Maria-Seltmann-Hauses.

Buchvorstellung mit anschließendem Verkauf ist am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im katholischen Pfarrheim im Julius-Meister-Weg in Altenstadt.
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