Grünes Licht für Ampel

Die SPD wünscht sich eine "schlafende" Fußgängerampel in der Parksteiner Straße, um den Bewohnern im Norden von Altenstadt eine sichere Überquerung der stark frequentierten Fahrbahn zu ermöglichen. Bild: sm

Eine Bedarfsampel für Fußgänger in der Parksteiner Straße wünscht sich die SPD. Die Bewohner des Buchsteigs und des Kalvarienbergs könnten die stark befahrene Straße gefahrloser überqueren. Der Gemeinderat ist einverstanden.

"Mit Bedauern hat die SPD-Fraktion zur Kenntnis genommen, dass die Möglichkeit der Einrichtung einer Lichtanlage in der Parksteiner Straße im Kreuzungsbereich zur Hauptstraße von den Behörden nicht befürwortet wurde", heißt es in Antrag der Sozialdemokraten.

"Wir sehen dies vor allem deshalb sehr problematisch, da es sich bei der Parksteiner Straße um eine vielbefahrene Durchgangsstraße handelt, welche insbesondere für Fußgänger trotz der vorhandenen Querungshilfe nur schwer überquert werden kann", sagte SPD-Gemeinderat Holger Buscholl. Die Ortsbereiche Kalvarienberg/Buchsteig seien von der Ortsmitte abgeschnitten, die ursprünglich geplante Lichtanlage hätte eine wesentliche Verbesserung gebracht.

Kein Stauproblem

"Wir beantragen daher als Alternative zur Lichtanlage im Kreuzungsbereich zur Hauptstraße die Errichtung einer Bedarfsampel, und zwar in etwa auf Höhe der Parksteiner Straße 8. Aus unserer Sicht kann dieser Bereich auch von Autofahrern gut eingesehen werden, so dass es bei eventuellen Rückstaubildungen nicht zu Problemen kommen sollte", erklärte der SPD-Mann.

Als positiver Effekt könne des Weiteren gesehen werden, dass durch dieses zusätzliche Hindernis für Autofahrer auch das Ziel unterstützt wird, den Durchgangsverkehr durch Altenstadt auf die Autobahn zu verlagern. Die Errichtung der Bedarfsampel sollte nach Möglichkeit im Rahmen des Ortsentwicklungskonzepts verwirklicht werden, um Fördergelder abzuschöpfen und die finanzielle Belastung möglichst gering zu halten. "Wir bitten auch zu prüfen, ob eine weitere Kostenersparnis erzielt werden kann, wenn die Bedarfsampel auf die bereits bestehende Querungshilfe aufgesetzt werden kann", meinte Buscholl.

Bürgermeister Ernst Schicketanz und auch die Fraktionen von CSU und FWG standen dem Antrag positiv gegenüber und stimmten geschlossen zu. Die Gemeinde wird nun das Staatliche Bauamt einschalten.

Wald bringt Gewinn

Das Gremium segnete den Bauantrag von Manfred Hofmann ab, der seine Brandschutzfenster im Dachgeschoss auf der westlichen Giebelseite durch Fenster mit Mehrscheibenisolierverglasung ersetzen möchte. Zustimmung fand außerdem der von Förster Andreas Arnold (Forstamt Pressath) für den Gemeindewald erstellte Jahresbetriebsplan.

Geplant ist unter anderen eine Holzernte mit 255 Festmetern. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von 7138 Euro vorgesehen, dem gegenüber stehen Einnahmen in Höhe von 13 740 Euro. Somit ergibt sich für die Gemeinde ein Gewinn von 6602 Euro.
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