Haberkorn kündigt Rückzug an

Josef Haberkorn (vorne, Zweiter von rechts) will in seiner letzten Amtsperiode noch einmal auf Mitgliederfang gehen. Ziel nach seinem Abgang in zwei Jahren sind mindestens 40 Zugehörige. Bilder: dob (2)

Josef Haberkorn ist seit 45 Jahren in der CSU. Noch bis 2017 will er Vorsitzender des Altenstädter Ortsverbands bleiben. Bis dahin bleibt genügend Zeit, einen Nachfolger zu suchen.

Josef Haberkorn ist ein durch und durch politischer Mensch und ein zuverlässiger Ansprechpartner für die Bürger in der Großgemeinde, besonders für Landwirte. Sein Wort hat Gewicht. Seit 45 Jahren gehört er der CSU an. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Gasthaus "Grüner Baum" kündigte er seinen Rückzug als Vorsitzender in zwei Jahren an.

40 Mitglieder das Ziel

Bei der Neuwahl schenkten ihm die Mitglieder noch einmal ihr ganzes Vertrauen. Mit den Neumitgliedern Martha Bauer und Daniel Illing gehören dem Ortsverband nun 32 Männer und Frauen an. "Bis zu meinem Abgang sind 40 Mitglieder mein gestecktes Ziel", sagte Haberkorn. Im vergangenen Jahr beteiligten sich seine Leute wieder überaus rege an den Veranstaltungen und Aktionen der CSU, hob Haberkorn hervor. Vor allem der Kontakt zu den Nachbarortsverbänden, auf Kreisebene oder die Senioren-Union liegen dem Vorsitzenden am Herzen. Die vergangenen zwei Jahre waren hauptsächlich von Wahlen geprägt, doch auch das gesellschaftliche Leben kam nicht zu kurz. Haberkorn dankte Ludwig Fürnrohr, der sämtliche Einladungen und Infos selbstlos den Mitgliedern zustellt. Schatzmeister Günther Gollwitzer informierte über die Finanzlage. Josef Götz bescheinigte saubere Buchführung.

Wie diamantene Hochzeit

Bei den Ehrungen verglich Andreas Wutzlhofer die 60 Jahre Treue von Erich Vitzthum mit einer Ehe. Deswegen könnte der Gastwirt "diamantene Hochzeit" mit der CSU feiern. 45 Jahre gehören Rudolf Völkl und Haberkorn dazu. Letzterer war bereits in der kreisfreien Stadt Weiden politisch engagiert. Nach seinem Umzug nach Altenstadt 1998 setzte er innerhalb kürzester Zeit deutliche Zeichen und brachte sich in die Gesellschaft ein. Er übernahm vor 14 Jahren den Ortsverband und führt ihn höchst erfolgreich. Seit 2006 vertritt er die Bürger im Stadtrat und seit 2008 auch im Kreisrat.

Werner Seer ist seit 20 Jahren dabei. 10 Jahre: Manfred Bäumler aus Obertresenfeld, Albert Beer (Kößlmüllner), Ludwig Kick aus Vohenstrauß, Karl und Anna Bäumler sowie Johann Wild aus Vohenstrauß. Abschließend nahm Wutzlhofer Stellung zur Stadtpolitik und kam mit den Teilnehmern ins Gespräch.
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