Jagdgenossen begrüßen Nachfolger von Felix Lindner
Neue Pächter

Korbinian Gradl und Andreas Greiner sind die neuen Jagdpächter des Altenstädter Reviers. In der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft erhielten sie das einstimmige Votum der Jagdgenossen, die Nachfolge von Felix Lindner anzutreten. Lindner hatte um Entlassung aus dem Pachtvertrag gebeten.

Jagdvorsteher Hans Füssl berichtete von zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Unter anderem wurde der Weg ins Bärenloch instandgesetzt. Des Weiteren baute das Forstamt einen neuen Rückeweg vom Bärenloch zum Holzlagerplatz. Laut Füssl wird 2015 ein revierbezogenes Verbiss-Gutachten erstellt. Anhand dieses Gutachtens wird für 2016 bis 2018 ein neuer Abschussplan festgesetzt.

Der Ausflug der Jagdgenossen führte im Sommer zum Baumgipfelweg im Bayerischen Wald. Füssl bedankte sich bei Jagdpächter Felix Lindner für die gute Zusammenarbeit sowie die sehr gute Hege und Pflege des Reviers.

Der Jagdpächter teilte mit, dass er den Abschussplan erfüllt habe. Dem Straßenverkehr fielen elf Rehe zum Opfer. Lindner hatte im Vorfeld um vorzeitige Auflösung des laufenden Pachtvertrages gebeten. Er war von 1999 bis 2004 Mitbegeher bei Alfred Füssl und anschließend selbst Pächter. Der Jagdpächter bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit. Die Jagd befinde sich in einem sehr guten Zustand und könne guten Gewissens an die Nachfolger übergeben werden.

Als Nachfolger akzeptieren Gradl und Greiner die gleichen Vertragsbedingungen wie die Vorpächter. Die Laufzeit des neuen Vertrages beträgt neun Jahre. Gradl und Greiner stellten sich kurz vor. Die beiden Bewerber sind gebürtige Altenstädter, 34 und 38 Jahre alt und seit 2011 in anderen Revieren Mitbegeher. Die neuen Jagdpächter wurden in geheimer Wahl einstimmig gewählt.

Zur Verwendung des Jagdpachtschillings schlug Jagdvorsteher Füssl vor, 1500 Euro für Wegebaumaßnahmen bereit zu stellen. Dem stimmten alle 23 Genossen zu. Bürgermeister Ernst Schicketanz dankte für Kauf und Unterhalt der Maschinen sowie die Pflege der Landschaft. Die Gemeinde werde auch in Zukunft die Jagdgenossenschaft unterstützen.
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